Dienstag, 6. Juli 2021

Warum schweigt Frau M. schon zehn Tage zu Würzburg?

und bediene mich einiger Beiträge aus anderen Blogs die durchaus 
angenehm zu vernehmen sind. Kann und darf Unrecht 
einfach verschwiegen werden?

Frau M.,die Kanzlerin

Von MARTIN | Am Samstag fragte sogar die Bild-Zeitung, warum Merkel schon seit acht Tagen zu Würzburg schweigt. Und tag24 fragte am selben Tag: „Warum kommen Sie nicht nach Würzburg, Frau Merkel?“ Jetzt sind es bereits zehn Tage, aber von der größten Kanzlerin aller Zeiten ist persönlich immer noch kein Wort der Anteilnahme zu hören. Doch für Merkel ist das typisch, wir kennen dieses Verhalten schon von früheren Gewalttaten: Auch nach dem Anschlag auf dem Breitscheidtplatz, nach der Kölner Silvesternacht, dem Axtangriff von Würzburg, dem Mord an Mia V. in Kandel, dem Mord an Susanna F. in Wiesbaden, um nur einige Morde durch ihre Gäste von 2015 beispielhaft herauszugreifen, und selbst nach dem widerlichen Gegröle „Scheiß Juden!“ durch Türken und Araber – immer wenn ihre geliebten Schützlinge aus dem Orient Grausamkeiten und Ekelhaftigkeiten in Deutschland begehen, macht Merkel sich rar. Dann lässt sie ihre Sprecher vorgestanzte Platitüden verkünden, aber persönlich bekommt man sie entweder gar nicht oder nur um etliche Tage verspätet zu Gesicht.

Umso flinker tritt sie allerdings vor die Kamera, wenn sich Gewalttaten ereignen, die sich gegen Araber oder Türken richten und bei denen der Täter ein Deutscher ist. Dies kommt bekanntlich nur höchst selten vor, aber nach den Morden von Hanau durch einen psychisch auffälligen Deutschen war sie schon am Folgetag im Fernsehen omnipräsent und fand deutliche Worte des Bedauerns und einer klaren politischen Einordnung der Tat. Da wusste sie offenbar schon am nächsten Tag bestens Bescheid, aus welchen genauen Gründen der Täter geschossen hatte, obwohl auch damals die Ermittlungen gerade erst angelaufen waren.

Bei Merkels Stellungnahmen zu Gewalttaten in ihrem Reich zeigt sich also immer dasselbe Muster: Schnell vor die Kamera, wenn ein Deutscher der Täter und die Opfer Araber oder Türken sind, aber auf Tauchstation gehen, wenn es sich bei den Tätern um Araber, Türken oder Leute aus anderen Ländern des Orients und Afrika handelt. Warum ist das so?

Zum einen gibt es einen politischen Grund: Merkel ist hauptverantwortlich für die größte Massenansiedlung von Orientalen, die es in Deutschland je gab. Der Kontrollverlust von 2015 geht in erster Linie auf ihre persönliche Rechnung. Viele dieser 2015 eingedrungenen Leute aus Nahost und Afrika sind Deutschen und Europäern gegenüber traditionell feindselig eingestellt, sei es aus religiösen Gründen, sei es aus historischen Gründen. Stichworte: Islam, koloniale Verletztheiten, jahrhundertelange türkische Angriffskriege gegen Mitteleuropa. Solche tiefsitzenden historischen oder religiösen Feindseligkeiten streift man mit dem Grenzübertritt nicht einfach ab, die unverhältnismäßig hohe Gewaltbereitschaft der 2015 eingedrungenen Orientalen gegenüber deutschen Indigenen ist daher auch nicht besonders verwunderlich.

hier der ganze Beitrag auf PI, "Warum schweigt Merkel schon zehn Tage zu Würzburg?

"Die Angehörigen und Verletzten von Würzburg werden wohl keine Entschädigung erhalten – weil ein islamistisches Motiv nicht klar sei. Ein Mindestmaß an Anstand der Regierung bleibt auf der Strecke." hat achgut gerade berichtet 
"Auch die Opfer in Hanau bekamen Geld
Ob das Geld überhaupt fließen könnte, so der Beauftragte, hänge von dem Motiv des Täters ab. Momentan lägen keine Hinweise vor, dass der Somalier Verbindungen zu islamischen Terrororganisationen hätte. „Vielmehr“ weise der aktuelle Ermittlungsstand darauf hin, der Mann sei psychisch krank gewesen.

Es ist unglaublich. Politik und Medien halten es offenkundig nicht aus, dass jemand Extremist ist und gleichzeitig psychisch erkrankt sein könnte."

Mindestens wohl trifft das zu. In unserem Land wird zu sehr Schönwetterpsychologie betrieben. Damit ist nicht jeglicher Untat gerecht zu werden und vor allem muss auch differenziert werden, ob denn jeder Mensch, der in psychische Streßsituationen gerät (Prädisponiert: ist mancher von Grund auf böse? Böse von Geburt an und wenn, womit hat es zu tun: endogen oder exogen bedingt? Man vergleiche das TV heute), gleich gefährlich ist nebst dem erzieherischen Hintergrund, dem kulturellen, politisch-staatlichen und religiösen (Sozialisation, Enkulturation), der doch da zu Buche schlägt. Das ist in der Regel nämlich überhaupt nicht so, dass gleich jeder gehandicapte Mensch gefährlich ist. 

Bereits vor Jahren zum Flugzeugabsturz der Germanwings (nur ein expl Artikel) wurden ein paar dieser dümmlichen These lange und anhaltend diskutiert: ob ein Islamist, ob suizidal seien nur mal zwei Punkte genannt und parallel dazu natürlich die Frage, ebenso nur dümmlich, dass wohl Männer doch mehr dazu dann neigen, sich umzubringen und andere gefährden. Und somit die Un-thesen zum Geschlechterkrieg bzw. Genderismus. Instrumentalisiert (politisiert) heißt es doch: "Suizid, Homizid, Amoktat? Der Unglücksursache fehlt jede Definition. Die Debatte über das Motiv des Copiloten ist vorschnell. Sicher ist nur: Der Absturz ist beispiellos."
Propaganda, Manipulation: was tun die Medien und die Presse mit Daten und Erkenntnissen? Wieso hat der Spiegel im Julei 2019 "Uno-Bericht zu familiärer Gewalt;137 getötete Frauen, jeden Tag",Weltweit sterben rund 50.000 Frauen und Mädchen im Jahr durch solche Taten.  sowie viele weitere Zeitungen völlig einseitig zur Gewaltstudie berichtet und lediglich Frauenopfer hervorgehoben und die Mehrzahl der Männer einfach irgendwo im Text versteckt? Hier mehr dazuDas schäbige Spiel mit der häuslichen Gewalt . Tatsächlich geht es in der Studie um 460.000 Menschen auf der ganzen Welt, die Opfer mörderischer  Gewalt ohne Kriegsopfer geworden sind.
Oder auf dem Blog Ehrenmorde (man beachte jedoch den m.E. falschen zu engen Begriff der Ehre aus dem Islam bzw. muslimisch definiert in dem Zusammenhang und dadurch mehr in den Dreck gezogen wird) sind 2020 63 Opfer erwähnt. Steinigungen in arabischen Ländern

Und doch kann es nur ein Danke Schön sein zu sehen und zu lesen, was hier bei Tichy erörtert wird und ist gar auch wohltuend zu lesen: den Opfern ein Gesicht geben.

GLEICHGÜLTIGKEIT LÄHMT VERÄNDERUNG
Würzburg offenbart, wie abgestumpft die Deutschen mittlerweile sind

"Die Bluttat von Würzburg macht die Deutschen fassungslos" wäre wohl ein guter Einstieg für einen Artikel. Aber es stimmt nicht. Wirklich berührt ist kaum einer mehr. Das hat auch Ursachen in der Form der Berichterstattung. So wird sich nichts ändern.

Es ist also wieder passiert. Ein abgelehnter Asylbewerber, der im Zuge der so genannten „Flüchtlingskrise“ ab 2015 nach Deutschland gekommen ist, hat drei Frauen mit einem Messer getötet, mehrere Frauen und Kinder lebensgefährlich verletzt. Diesmal in Würzburg. Mal wieder hat er eine psychiatrische Vorgeschichte, mal wieder hat er „Allahu akbar“ gerufen. An Trauer- und Mitleidsbekundungen herrscht kein Mangel, Markus Söder legt medienwirksam einen Blumenkranz zum Gedenken an die Opfer nieder, Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, appelliert „jeden Versuch abzuwehren, unsere Gesellschaft weiter zu spalten“ – all das wirkt inzwischen bekannt, austauschbar, wie ein Film, den man zu oft gesehen hat.

Die Medien stürzen sich in gewohnter Manier auf die Frage nach dem Motiv, solange das Motiv nicht islamistisch ist. Ist er nun psychotisch, islamistisch, beides oder was ganz anderes? Die Opfer, die unbegreifliche, grauenerregende Tatsache, dass da auf offener Straße in einer deutschen Stadt Frauen und Kinder mit einem Messer ermordet wurden, geraten dabei, wie beiläufig, in den Hintergrund.

Es ist bedrückend, wie belanglos so eine Bluttat inzwischen erscheint. hier der vollständige Text



Die Opfer der Morde von Würzburg sollen offenbar namen- und gesichtslos bleiben – damit möglichst schnell zum Tagesgeschäft zurückgekehrt werden kann. So geht es nicht. Es gibt keine besseren oder schlechteren Mordopfer.

Während die ganze Welt nur kurz nach dem Tod von George Floyd sein Gesicht, seine Geschichte und seine Angehörigen kannte, ist vier Tage nach der schrecklichen Bluttat in Würzburg noch immer relativ wenig über die Opfer bekannt. Christiane H., Johanna H. und Stefanie W. wurden Opfer eines Anschlags des mutmaßlich islamistischen und geisteskranken Mannes Jibril Abdurahman – und damit auch die Opfer unserer fatalen Migrationspolitik und des Staatsversagens beim Umgang mit psychisch kranken und/oder gewalttätigen Menschen. Ihr Tod hätte verhindert werden können und müssen. Wer waren die drei Frauen, die auf so grausame Weise ihr Leben lassen mussten? Deren Vornamen noch nicht mal auf der Trauerfeier in Würzburg genannt wurden?

Das erste Opfer des 24-jährigen Somaliers ist die 49-jährige Brasilianerin Christiane H., die bei dem Versuch starb, ihre Tochter vor dem Gewalttäter zu schützen. Die Lehrerin war erst Anfang des Jahres mit ihrer 11-jährigen Tochter Akines nach Deutschland gekommen – wer weiß, vielleicht sogar, weil sie dachte, dass sie ihrer Tochter in Deutschland ein besseres, sichereres Leben bieten könnte. Am Freitag-Nachmittag waren Mutter und Tochter im Woolworth einkaufen, als Jibril A. unvermittelt Akines attackierte. Ihre Mutter warf sich schützend über sie und starb, noch während der Mann immer wieder durch ihren Körper hindurch stach und so auch die Tochter schwer verletzt haben soll.

Die beschämende Hierarchie der Opfer in den Medien

Die öffentliche Berichterstattung ist seit Jahren bei vielen Themen von gefährlicher Einäugigkeit und eklatanter Parteilichkeit geprägt. Geht es um Terror, Gewalt und Gefahren von Rechts wird extensiv berichtet. Sind Migranten oder Islam involviert, üben sich viele Medien in Minimalismus.
(...)
Der Hessische Rundfunk (HR) berichtet in diesen Tagen viel aus Würzburg, wo ein Mann aus Somalia ein tödliches Blutbad unter Frauen anrichtete, auch ein Junge wurde verletzt. Kein einziger Bericht ohne den Hinweis auf die psychischen Probleme des Flüchtlings aus Ostafrika, dessen Anschlag „möglicherweise“ auch islamistisch motiviert war. Immer wieder kommen Wissenschaftler, Therapeuten, Politiker und Bürger zu Wort, die vor gefährlichen Vorurteilen, kollektiven Schuldzuweisungen und einer politischen „Instrumentalisierung“ des „tragischen Geschehens“ von Rechts warnen.

(...)

Vergleicht man die öffentliche und mediale Präsenz von Opfern der jüngsten Bluttat in Würzburg oder gar der zwölf Toten des Terroranschlags auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016, so wird die krasse Diskrepanz offensichtlich. Fast vergessen scheint auch der homosexuelle Mann, der mit seinem Freund am 4. Oktober 2020 in Dresden von einem syrischen Islamisten auf offener Straße ermordet wurde; ebenso wenig findet der blutige Anschlag eines islamistischen Terroristen auf vier chinesische Touristen und eine Deutsche am 18. Juli 2016 in Würzburg medial oder politisch heute noch irgendeine Beachtung. Von den vielen Mädchen und jungen Frauen, die entsetzliche Erfahrungen sexualisierter Gewalt mit Flüchtlingen und Migranten machen mussten, ganz zu schweigen.

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Foto: privat Fotostudio H.Scheitl

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