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Freitag, 17. Januar 2025

Lautenmusik zum Träumen und Schwärmen

 





Musik läßt einen gerne das Unrecht der Gegenwart vergessen, man entschwindet in eine andre Welt. Lautenmusik wie hier aus der Barockzeit (bis Rokoko) hat bis heute viele Interpreten und ebenso begeisterte Hörer gefunden. 

  

Die drei Motive des Barock.

Vanitas, die Eitelkeit: Vergänglichkeit und Bedeutungslosigkeit des Menschen und des Lebens. 

Zumeist stand ohnehin die höfische Welt, standen Adel und Hochadel im Mittelpunkt des Geschehens. In dieser Epoche entstand eine reichhaltige Musikwelt, die bis heute spürbar geblieben ist. Der Barock gilt als eine der innovativsten und stilprägendsten Phasen der Musikgeschichte, in der viele bedeutende musikalische Gattungen entwickelt wurden. Vor allem Händel oder Vivaldi, Albinoni, J.S.Bach, Wiliam Byrd oder John Dowland in England, dann Haydn, Mozart, Beethoven, die etwas später lebten, machen das deutlich. Die Liste der Komponisten ist lang. Viele der Instrumente heute stammen aus der Barockzeit und wurden damals entwickelt.

Luxus und Verschwendung der Wenigen
 gegenüber Armut und Krankheit im Volk

Der 30jährige Krieg war seit 1618 im Gange und war ursprünglich eine konfessionelle Auseinandesetzung zwischen Katholiken und den Protestanten nach der 1517 beginnenden Reformation. 

Martin Luther entpuppte sich jedoch als Hassprediger, er stellte sich auf die Seite der protestantischen Fürsten und hielt nicht viel von den Bauern, deren Forderungen aber mehr Rechte waren, Abschaffung der Leibeigenschaft, Reduzierung der Frondienste und Steuern und das reine Evangelium. Die Bedeutung Leibeigen (mit dem lïbe eigen) im Sinn von unfrei, nicht sich selber gehören (arme lüte die mit dem libe nit ir aigen sind), sondern seinem Gutsherrn, entstand erst im 14.Jahrhundert. Erstmals soll sie in einer von Adolf Friedrich I. von Mecklenburg herausgegebenen „Gesinde- und Bauernordnung“ von 1645 belegt sein.

Der Sachsenspiegel von 1220, das Rechtsbuch des Mittelalters.

Hier noch ein Rückgriff in das 13. Jahrhundert und den diesbezüglich kritischen Sachsenspiegel über das Leibeigentum. Der Verfasser des Sachsenspiegels, Eike von Repgow (13. Jh.), brach mit der vorherrschenden kirchlichen Lehre von der gottgewollten Knechtschaft der Bauern, indem er gemäß Genesis (1 Mose) betont, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen habe und dass sich derjenige versündige, der in falscher Bibelauslegung einen Menschen jemandem anderen zuspreche als Gott. 

"Mit meinem Verstand kann ich es nicht für wahr halten, dass jemand einem anderen gehören soll." sagte Eike von Repgow.
(Lexikon zum Mittelalter)

„Diz recht en habe ich selbir nicht erdacht, ez haben von aldere an uns gebracht Unse guten vorevaren. mag ich ouch, ich will bewaren, Daz min schatz under der erden mit mir nicht verwerden. Von gotis genaden die lere min sal al der werlt gemeine sin.“


Außerhalb Sachsens gab es daneben den um 1275 entstandenen Schwabenspiegel, der für das außersächsische Deutschland war. Ein unbekannter Augsburger Franziskaner hat ihn geschaffen. Als Quellen dienten die Bibel, römisches und Kanonisches Recht sowie die Reichsgesetze Karls des Großen.

Cap. XIX.
Von vier landen.
In teutschen landen hat yeglichs lant seinen pfalentz graffen.
Sachszen hat einen,
Beyren hat einen,
Francken hat einen,
Schwaben hat einen.
Dise vier lande warend hie vor alles künigreich.
Das geschach do Iulius ze rom künig ward und teutsche lant betzwang.
Do wolt iulius nicht, das über alle teutsche lant und römisch reich mer künig were dann er alleine

Cap. LIII. Wie man beweret dz nieman des andern eigen sey ze rechte. und ist sehr interssantes Kapitel, da es hier um das Thema geht, aber es bedarf eigener Arbeit und Übersetzungskunst. Biblischer Bezug ist etwa auf Jesus, der gesagt, gib dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott was von Gott ist.

"Got hat den menschen nach im selb gebildet des sol im der mensch gnaden sagen. Er hat auch den menschen mit seiner marter von der hell erlöst, des sol in der mensch loben gröszlichen." oder 
" Nun ist in gestat das wir in der heiligen geschrifft nicht vinden daz nieman des anderen eygen sol sein." 
"Wir sollen den herren darumb dienen das sy uns beschirment Und als sy die leut nicht beschirment so enist man in auch dienstes nicht gebunden."

Die Herren (Landesherren, Fürsten, ... ) sollen das Volk, die Menschen beschützen und beschirmen, so das nicht mehr sattfindet, sind die Menschen nicht mehr an die Dienstbarkeit gebunden, sie sind den Herren also keinen Gehorsam mehr schuldig. Sie kommen ihrer Aufgabe nicht nach, werden dadurch vertragsbrüchig. Erinnert ds nicht stark an Gleichnisse wie das des guten Hirten wie bei Johannes zu erfahren ist? Der gute Hirte setzt sein Leben ein für die Schafe.

Anders ist das bei einem, der die Schafe nur für Geld hütet. Er ist kein Hirte, und sie gehören ihm nicht: Wenn er den Wolf kommen sieht, lässt er sie im Stich und läuft weg.

Hinweg mit der Unterdrückung und Ausbeutung durch Kirche und Adel?

Bauern und Volk wurden in ihrer Hoffnung auf eine Umverteilung nach unten enttäuscht, und Luther äußerte sich 1525 maßlos in der Schrift »Wider die räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern«da er sich den Fürsten anzubiedern gedachte und damit nur Dienst an der Obrigkeitshörigkeit leistete und sie förderte. 

Er war auch nie ein Freund des kleinen Mannes.

 »Drum soll hier zuschmeißen, würgen und stechen, heimlich oder öffentlich, wer da kann, und gedenken, dass nichts Giftigeres, Schädlicheres, Teuflischeres sein kann, denn ein aufrührerischer Mensch. -  Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich schiebe es auf unseren Herrgott; der hat mir befohlen, solches zu reden.« aus den Tischreden. Luther und die Bauern.

Dies war die Rektion darauf, dass Bauern den  Grafen Ludwig von Helfenstein mitsamt seiner Begleiter vor den Toren der Stadt Weinsberg ermordet haben.

Addendum: Luther und Das Recht der Obrigkeit
»Wenn es rechtmäßig zugeht, hat die Obrigkeit mit ihren Untertanen nichts anderes zu tun, als das Recht zu bewahren, Gericht zu halten und Urteile zu fällen. Wenn sie sich aber empören und auflehnen, wie es jüngst die Bauern taten, ist es recht und billig, gegen sie mit Gewalt vorzugehen. …Christen verzichten darauf, sich gegen die Obrigkeit zu empören.«
(Martin Luther, Ob Kriegsleute in seligem Stande sein können, 1526, zit. nach: Glaubensstimme, S.8). 
Hier noch ein kritischer Zeitungsartikel der Welt von 2014: die dunkle Seite Martin Luthers.

Soweit ein Jahrhundert vorher im Bauernkrieg 1525.

Schrecken ohne Ende, Fotogalerie Spiegel
Rasch traten im 30j. Krieg jedoch machtpolitische Interessen hinzu. Es entstand eine Epoche der Gegensätzlichkeit und des  antithetischen Denkens. An den Fürstenhöfen herrschte nach dem Vorbild des französischen Absolutismus Luxus und Verschwendung, das Leben der Bevölkerung jedoch war geprägt von Armut und Pessimismus. Prunkvolle Bauten standen der Armut auf dem Land gegenüber.

Memento mori."Bedenke, dass du sterben musst."

Faktoren des Vertrauens an die Musik waren bestimmt aber der christliche Glaube, waren Gott und die Schöpfung für viele der Musiker und Komponisten als ihr Bekenntnis, waren Kirchenchöre und Musiker auch auf dem Land wie die Turmbläser zum Turmblasen oder das Collegium musicum als private Zusammenkunft von Musikliebhabern. Georg Philipp Telemann und J.S. Bach übernahmen zum Beispiel die Leitung in Leipzig. Viele der bekannten Musiker und Komponisten damals hatten meist nur konfessionell eine Chance im Leben für Musik.

Addendum: Eine heute sehr heikle Sache, die für mich Unrecht und Missbrauch nur darstellt, der nicht mehr sein soll und nicht mehr sein darf, waren die Kastratensänger und Musik wie Farinelli. Monteverdi, Alessandro Scarlatti, Händel, Mozart und Rossini gehörten mit ihren Kompositionen mit dazu und ich sehe darin aber keineswegs irgendein Ruhmesblatt. Auch habe ich nicht die Auffassung, dass alles Kunst ist, nur weil es welche so bezeichnet sehen wollen. Und privat schon gar nicht. Wahre Kunst hierzu ist ermahnend und warnt vor dem Bösen, zeigt evtl. Wege des Meidens auf oder stellt gegenüber, aber verschreibt sich nicht dem Bösen. Längst sind das allgemeine Grundregeln und Erkenntnisse in Pädagogik und Psychologie, in Familie und Erziehung. Konsens ist, Erziehung und Bildung zum Positiven, prosozial und eine konstruktiv Menschheit und Gesellschaft (Dualismus).

Cecilia Bartoli war eine Ausnahme, die sich im September 2009 in einem Bildinterview dazu geäußert hat: „Der Mensch ist ein grausames Monster, wenn es um Schönheit geht“. Und Hier, hier: Wenn es um Schönheit geht, hier
Der Mensch ist ein grausames Monster

Addendum: falscher Film.

Zu keiner Zeit aber waren das für mich bzw. bei uns in der Männerwelt Technik Interessethema, ebenso aber wurde kaum je von Männerwelt gesagt. Das Framing, das bis heute dazu vorgenommen wird, ist alleweil ebenso schädlich dazu und ist kurz gesagt, der falsche Film, in dem die sich urheberisch befinden.

Wesentliches Interesse ist die Arbeit, die einen ausfüllen kann, und nicht, dass oder ob es Männerwelt ist.
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Carpe diem. "Nutze den Tag."

Die Mitwirkung von Frauen war keinesfalls untersagt, gewiss den Klöstern mehr vorbehalten, aber eher galten Bedenken ob der Unschicklichkeit beim Spielen von Instrumenten, wenn Frauen die Beine spreizen müssen.

Die Entstehung des Volkstanzes und der Volksmusik und wie weit es sie gegeben hat, ist aus der Literatur nur wenig zu erschließen.

Meistersänger von Nürnberg

Jahrhunderte zuvor waren die bürgerlichen Dichter und Sänger im 15. und 16. Jahrhundert herausragend , die sich zu einer Zunft der Meistersänger von Nürnberg zusammenschlossen und ihre Kompositionen aus dem Minnesang des 12/13.Jhds. hergeleitet haben. Mitglieder waren meist Meister, Lehrer, Pfarrer und Juristen.

Der Minnesang galt der Verehrung einer hochgestellten Frau, war ritterliche Liebhaberei und Liebeslyrik des Adels.
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   Schlußhinweise. In der Regel formuliere ich meine eigenen Worte, Sätze und Texte, so wie es auch richtig ist und Zitate sind als solche gekennzeichnet, entweder durch eine andere Textfarbe oder mit Anführungszeichen "......" .

Das ist Commonsence und wird allgemein längst vorausgesetzt. Jeder, der Texte schreibt, Bücher, Romane, wer journalistisch tätig ist, weiß darum und hält diese Praxis auch ein. 

Daher: in einem der ersten Abschnitte ist ein Teilsatz nicht als Zitat gekennzeichnet, das war aber Absicht und wer Lust verspürt, kann sich auf die Suche begeben. Ich schreibe hier auch keine wiss. Abhandlung, wobei ich Regeln automatisch immer einhalte. Gelernt ist halt gelernt.

Mein Beweggrund war, das mir Nörgler manchmal auf den Dings gehen, wobei auf dem Blog hier fast rundeweg Schonung besteht, Gott sei Dank. Bei den sozialen Medien ist es von Trollen gerne gehandhabte Praxis, Störmanöver zu vollführen, sind auch oft Frontalangriffe, und das Thema an sich ist dabei meist hinüber, also weggeschoben und eifrig finden sich gerne dann weitere Streitsucher mit ein. Die Dialoge finden auf anderem Feld dann statt.

So können auf einen Post 10 weitere Userantworten nachfolgen, die mit der ursprünglichen Frage oder Anmerkung gar nichts mehr zu tun haben.

Nicht jeder jedoch, der auf Fehler aufmerksam macht, ist gleich ein Troll.




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Samstag, 13. Juli 2024

Die Flucht aus dem Sultanspalast.

Aus Zaide (KV 344; 336b) ,Singspiel-Fragment von Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr1780. 

Musik ist nicht einfach nur Musik und mancher mag Kunst behaupten, so ist sie es dennoch nicht, wenn es keine ist. 

Heute wundert manche eh nichts mehr. Es sind zu viele zu geistlosen Menschen geworden. Doch es waren einmal Jahrhunderte mit Genies und Größen, die mit Ehrfurcht von Gott geredet haben, danach gelebt und schöpferisch waren. So heißt es einleitend, 

Brüder, laßt uns lustig sein, trotzet wakker den Beschwerden; denkt, es ist der Fluch der Erden: Jeder Mensch hat seine Pein. Laßt uns singen, laßt uns lachen, kann man’s doch nicht anders machen! Welt und Not ist einerlei, keiner bleibt von Plagen frei.


Die Arie dreht sich um die Sozialkritik (Wikipedia), in der Sklaverei, Verachtung der „Niedrigen“, Unverständnis und Willkür der Mächtigen verabscheut wird . Die Sklavin Zaide liebt nur ihren Leidensgenossen Gomatz, den Christenhund .... 

"Gottes Schirm wird uns bedecken, trau' nur fest auf seine Macht."- Gomatz

Als jüngerer Mann hat sich Mozart schon einmal mit dem exotischen Haremsstoff beschäftigt, den er später zur „Entführung aus dem Serail“ verarbeitete. Diese Vorstudie „Zaide“ blieb unvollendet und ohne Happy End. So war es zum Beispiel hier https://www.deutschlandfunkkultur.de/mozarts-singspiel-zaide-wenn-eine-sklavin-ihre-liebe-100.html zu lesen.




Ruhe sanft, mein holdes Leben,
schlafe, bis dein Glück erwacht;
da, mein Bild will ich dir geben,
schau, wie freundlich es dir lacht:
Ihr süssen Träume, wiegt ihn ein,
und lasset seinem Wunsch am Ende
die wollustreichen Gegenstände
zu reifer Wirklichkeit gedeihn.

Wer den gesamten Text möchte, hier ist er zu haben:  http://opera.stanford.edu/Mozart/Zaide/libretto.html

ALLAZIM, der vertraute Sklave des Sultans zu Gomatz:
Unglückseliger! Du wagst es, des Sultans Favoritin zu entführen? Weisst du nicht, dass ein grausamer Tod auf dich wartet? Ich habe Befehl, weit geringere Verbrecher niederzusäbeln!

Der Sultan :
Ich bin so bös' als gut.
Ich lohne die Verdienste
mit reichlichem Gewinnste;
doch reizt man meine Wut,
so hab' ich auch wohl Waffen,
das Laster zu bestrafen,
und diese fordern Blut.
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Alle beide müsst ihr sterben!

Zaide entflohen! Kann ich den entsetzlichen Schimpf überleben?
Von einem Christenhunde, von einem Sklaven lässt sie sich verführen!
Die Schlange, die sich so gegen die Liebe eines Sultans gewehrt hat.

            Zur Handlung des Stückes

Einst wurde Gomatz von Türken gefangen genommen und muss nun in Sultan Solimans Palast als Sklave sein Leben verbringen. Zwar beklagt er sein Schicksal, doch sein Tost in dieser Zeit ist Zaide, die schöne Sklavin, in die er sich verliebt hat. Doch auch der Sultan ist von Zaide angetan. Sie aber weist seine Annäherungsversuche immer wieder zurück.

Zaide gesteht Gomatz, dass auch sie ihn liebt. Als sie erkennen, dass sie beide aus Europa in die Türkei verschleppt wurden, planen sie eine Flucht. Diese ist der einzige Ausweg. Sie können Allazim, den Vertrauten des Sultans, für ihren Fluchtplan gewinnen. Dieser besorgt ihnen türkische Kleidung und ein Boot, mit dem sie zu dritt aufs offene Meer fliehen.
2. Akt: Die Nachricht von der Flucht seiner beiden Sklaven Zaide und Gomatz macht den Sultan rasend. Außer sich vor Zorn beschließt er seine Rache. Osmin nutzt die Gunst der Stunde - er will in der Diensthierarchie des Sultans aufsteigen - und berichtet, dass Allazim den beiden zur Flucht verholfen hat und auch verschwunden ist.

Die Wachen haben es geschafft, das Boot der drei Flüchtigen aufzubringen und diese unbeschadet zurück in den Sultanspalast zu verfrachten. Soliman lässt keine Gnade walten und verurteilt sie zum Tode als er erfährt, dass seine Zaide Gomatz liebt. Allazim fleht um Gnade und erzählt, wie er vor Jahren einer türkischen Galeere zur Hilfe geeilt ist, als diese von Piraten bedroht wurde. Soliman war der Kapitän dieser Galeere, erkennt seinen Retter und schenkt allen die Freiheit.

Den ursprünglich hier zitierten Text zur Inhaltsangabe aus dem Wikipedia habe ich der Sachlichkeit und Objektivität wegen ersetzt mit dem aus 
https://www.klassika.info/Komponisten/Mozart/Singspiel/KV_344/index.html

Und wie passend zu dem, was Gomatz sagt "Gottes Schirm wird uns bedecken, trau' nur fest auf seine Macht."

Er weidet seine Herde 

 



https://mozartists.com/mozart-zaide-literal-english-translation/
http://opera.stanford.edu/Mozart/Zaide/libretto.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Zaide
https://www.deutschlandfunkkultur.de/mozarts-singspiel-zaide-wenn-eine-sklavin-ihre-liebe-100.html
https://www.opera-arias.com/mozart/zaide/libretto/

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Samstag, 27. November 2021

Klassische Musik zur Entspannung

 und eine dreiviertel Stunde Harfenmusik


Leopold Hofmann: Sinfonia in C Major, Badley C8, Northern Chamber 
.
Leopold Hofmann (* 14. August 1738 in Wien; † 17. März 1793 ebenda) war ein österreichischer Komponist der Wiener Klassik.

Hofmann galt bei den meisten Zeitgenossen als bedeutender Komponist, und manche Zeitgenossen stellten ihn auf eine Stufe mit Haydn und Gluck. Dittersdorf, Charles Burney und Johann Adam Hiller beschrieben ihn als einen Musiker von hohem Können. 
  Joseph Haydn äußerte sich mehrmals negativ über Hofmann; so bezeichnete er ihn in einem Schreiben vom Juli 1781 an den Artaria-Verlag als einen Prahlhans.


Für jene die es entspannender mögen und auch ruhiger Musik mit christlichem Rahmen: 45 Minuten Harfe.


und habe noch etwa nachgeblättert mit wem wir es da zu tun haben. Christliche & adventistische Musik - Hymnen und Lieder : Majestät der Schöpfung https://www.youtube.com/watch?v=iUQMWYQVg2U "Ich fragte den Herrn" - Geraldine Barksdale

Manche sind doch unsicher, ob zu sektenhafte Einflüsse sind, wieder andere suchen Alternativen zur sturen und trockenen oder gelangweilten Kirche, die die Menschen oft alleine ließe. Ich gebe es der Musik wegen dazu. Weniger halte ich jedoch von zerstörerischen Glaubenskriegen oder allerhand beißender intellektueller Dispute, die die wenigsten verstehen können. Sich um sich selber kümmern hat Jesus ja auch geboten. Jeder darf doch auf sich auch Acht geben, zumindest doch, dass die Seele nicht Schaden nehme.

Jedoch auch hier die Heimreise nicht verpassen, denn der Egotrip führt meist auch da in die Irre, denn der Mensch lebt nicht irgendwo im luftleeren Raum und muss sich auch hier nicht zum Außenseiter machen, zum Einsiedler und vereinsamten Natur. Der Mensch braucht die Gemeinschaft und das Miteinander und auch das oder erst das macht Weiteres aus, was die Gesellschaft mit formt.

Ora et labora ist die Tradition der Benediktiner und hat auch generell so manchen geleitet. Der vollständige Satz aus dem Mittelalter lautet: »Ora et labora (et lege), Deus adest sine mora« – »Bete und arbeite (und lies), so ist Gott da ohne Verzug«.



Montag, 22. November 2021

Musik der Woche

 

 


Eine  Auswahl, Buch Jesaja

Für den ersten Teil des Buches ist der Name des Autors bekannt, 
nämlich Jesaja "JHWH hat geholfen". Quelle

Prophezeiungen auf den Messias,  Jesus – das Lamm Gottes

Siebter Weheruf über die ungerechten Richter

Wehe denen, die unheilvolle Gesetze erlassen / und unerträgliche Vorschriften machen, um die Schwachen vom Gericht fernzuhalten / und den Armen meines Volkes das Recht zu rauben, damit die Witwen ihre Beute werden / und sie die Waisen ausplündern! Was wollt ihr tun am Tag der Heimsuchung und beim Untergang, / wenn er von ferne kommt? Zu wem wollt ihr fliehen, um Hilfe zu finden, / wo euren Reichtum hinterlassen? Wer nicht mit den Gefangenen in die Knie gegangen ist, / wird fallen mit den Erschlagenen. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht gewendet / und noch bleibt seine Hand ausgestreckt. 
10,1-4

Zeugenschaft für den einzigen Gott. 

So spricht der HERR, Israels König, / sein Erlöser, der HERR der Heerscharen: Ich bin der Erste, ich bin der Letzte, / außer mir gibt es keinen Gott. Wer ist mir gleich? Er soll sich melden, / er tue es mir kund und lege es mir dar, / als ich ein ewiges Volk einsetzte. Und das Zukünftige, das kommen wird, / sollen sie ihnen kundtun. Erschreckt nicht und fürchtet euch nicht! / Habe ich es euch nicht schon längst zu Gehör gebracht und verkündet? Ihr seid meine Zeugen: Gibt es einen Gott außer mir? / Es gibt keinen Fels außer mir, ich kenne keinen.
44,6

Bekenntnis der Völker zum einzigen Gott

Denn so spricht der HERR, der den Himmel erschafft, / er ist der Gott, der die Erde formt und macht - er ist es, der ihr Bestand gibt, / er hat sie nicht als Nichtiges erschaffen, er hat sie zum Wohnen geformt -: / Ich bin der HERR und sonst niemand. Ich habe nicht im Verborgenen geredet, / irgendwo in einem finsteren Land. 

Ich habe nicht zum Geschlecht Jakobs gesagt: / Sucht mich als Nichtiges! Ich bin der HERR, der die Wahrheit spricht / und der verkündet, was recht ist. Versammelt euch, kommt alle herbei, / tretet herzu, die ihr aus den Nationen entronnen seid! Wer hölzerne Götzen umherträgt, hat keine Erkenntnis, / wer einen Gott anbetet, der niemanden rettet. 

Macht es bekannt, bringt es vor, / beratet euch untereinander: Wer hat das alles seit Langem verkündet / und längst im Voraus angesagt? War es nicht ich, der HERR? / Es gibt keinen Gott außer mir; / außer mir gibt es keinen gerechten und rettenden Gott.
45,18

Und das schreibt das Bibellexikon

Aktualisierung: ... und ich weiß natürlich, dass das Lexikon nicht schreiben kann, sondern der Autor schreibt oder lässt es tippen. Und so geht mancher auf den Leim und so ist es oft auch im Alltag. Was Bücher uns mitteilen wird manchmal vermenschlicht. Zu viel Rationalismus ist denn doch nicht, dass im Bibellexikon dies und das zu lesen ist. In Büchern ist vieles zu lesen, manche stellen den Tisch drauf, damit er nicht mehr wackelt. Manche verschlingen ja Bücher, wieder andere haben die Zeitung ausgelesen. Manche mögen es kompliziert und das ist gar nicht einfach. Manchmal verschwinden Bücher einfach und auch da rätsele ich manchmal, wie das sein kann. Um 1980 sind erstaunlicherweise Bücher nach Gewicht verkauft worden, also kiloweise. Amüsante Werbung und Promotion. Da gab es mal 500 Gramm Weisheit mit Unsinn.

Es erscheint paradox, dass das Buch Jesaja auch den Messias, als denjenigen der leiden wird, präsentiert. Jesaja Kapitel 53 beschreibt lebhaft das Leiden vom Messias für unsere Sünde. Unsere Heilung wird durch Seine Wunden erreicht. Es geschieht durch Sein Leiden, dass unsere Ungerechtigkeit bereinigt wird. Dieser augenscheinliche Widerspruch wird durch die Person Jesus Christus aufgelöst. In Seinem ersten Auftritt war Jesus der leidende Diener in Kapitel 53. In Seinem zweiten Auftritt ist Jesus der erobernde und herrschende König, der Prinz des Friedens (Jesaja 9,6).

Der Prophet kündigt seine Geburt von einer Jungfrau an (7,14); er enthüllt ihn als den Sohn, der uns gegeben ist, den Friedefürst, der zugleich der starke Gott ist (9,1-6); als den Sproß aus dem Stumpf Isais, der Heil und Frieden bringt (11,1-10); als den König, der in Herrlichkeit in Zion herrscht (16,4-5; 24,21-23); als den Heilsbringer auch für die Heidenvölker (25,6-10); als den bewährten Grundstein in Zion (28,16); als den furchtgebietenden Richter über die gottlosen Heiden (30,27-33);https://www.schlachterbibel.de/de/bibel/jesaja/

Prophezeiungen auf den Messias,  Jesus – das Lamm Gottes 

(Kap 53). 61,1 Der Geist GOTTES, des Herrn, ruht auf mir. Denn der HERR hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen frohe Botschaft zu bringen,  um die zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, um den Gefangenen Freilassung auszurufen und den Gefesselten Befreiung
Literatur:
http://www.bibelwissen.ch/images/b/bd/Jesaja.pdf
https://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Jesaja.html
https://www.gotquestions.org/Deutsch/ubersicht-buch-jesaja.html

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