Mittwoch, 18. Juli 2018

Ultrakatholisch

Wenn man Zeitung liest, nicht vom Querlesen sage ich, sondern überhaupt wird man des Lebens manchmal nicht mehr froh. Dass Etikettiert wird, dass in Schubladen geschoben wird, sicher, das ist eine menschliche Tatsache oder auch mal Unart.

Nun sind manche rasch bei der Hand mit Gegenfragen wie: ja stimmt das etwa nicht, haben Sie, hast Du denn eine andere Meinung? 

Da ist ein gegebener Anlaß und trotzdem ...

 Was war da aktuell und nehme dabei Bezug auf den Blogroll. Zu beachten ist doch immer auch, ob man den Aussagen zustimmt oder sie als Lektüre bereitstellt. So viel mal zu einem kath.net hier. Zum Lesen hat ein jeder die Freiheit und auch wenn es manchmal schwer fällt kann jeder seine eigene Meinung dazu haben oder nur für sich herauslesen.

Ich begnüge mich mal mit ein paar Auszügen:

Aufregung ...... Eine ultrakatholische Plattform geifert über eine „Erotik-Primiz“. Was in St. Moritz wirklich geschah.

Der professionelle Tänzer Clemens Fröhlich unternahm es vorigen Samstag in der Moritzkirche. „Jeremia – Passion eines Propheten“ hieß die Choreografie. ... 

Clemens Fröhlich tanzte vor dem Altar der Moritzkirche, umfasste zärtlich das Evangelienbuch, wandte sich flehentlich an die Christusskulptur in der Apsis der Kirche. Er setzte die ganze Ausdruckskraft seines athletischen Körpers ein und wie zum Zeichen, dass hier exemplarisch das menschliche Geschöpf vor seinem Schöpfer steht, trug er bloß die Trikothose des Tänzers. ....

Soll die Darbietung eine „Homo-Peinlichkeit“ gewesen sein? So geifert ein Beitrag auf dem ultrakonservativen Internetportal kath.net. 

Und: ... In der Pfarrei St. Moritz will man „diesen Artikel in keiner Weise öffentlich kommentieren“,

Eine Erotik-Primiz eines Neupriesters aus der Diözese Rottenburg

Was mir länger fast ein Gräuel ist, dass Menschen zensierend geworden sind auf eine fast schon üble Tour. Nebst der politischen Meinung, die man vertreten will gegenüber dem neutralen Status für Bildung etwa steht das Feld der ideologischen Vereinnahmung und ebenso das der Persönlichkeit: wer bin ich oder will ich sein als Individuum und Mensch. Mithin werden zu sehr nicht mehr gute Dialoge geführt und dazu gehört auch die sachegerechte Information, sondern es wird Bashing betrieben. Die an sich Fähigkeit zum Gespräch, zur Unterhaltung mag ein weiteres Dilemma sein, das damit jedoch kaum gefördert wird.

Wenn es nicht öfters schon kritische Stimmen auch dazu gäbe oder zu ähnlichen Offenheiten der modernen Kirche.

Kirchen dürfen nicht zum Konzertsaal werden, warum ist so viel Tanz um den Altar wie bei den Heiden oder der gar an einen Geschlechtertanz erinnert statt Chor und Musik. Oder das Mikrophon und der Lautsprecher erregten um 1970 mitunter manche Gemüter und die einen oder anderen wollten dabei mit "Sigismund" Freud und ganz tiefenpsychologisch etwas wittern. Wofür das Mikro manchen vermeintlich symbolisch steht, werde ich denn doch nicht erörtern. 

Und vage glaube ich gar, dass es auch Pressebeiträge dazu gegeben hat um 1970 oder 72. Dass die BRD ziemlich links meist geworden ist, erscheint vielen (Kritikern) als Tatsache. Diese wiederum werden heute ja in die Schublade nach Rechts verortet und das jeweilige System und Sicht wird damit gewährleistet.


beim Sankt Konrad
Wo kämen wir denn hin, wenn man nicht mehr kritisch sein dürfte, wenn man nichts mehr sagen dürfte, sein Missfallen nicht mehr zum Ausdruck bringen dürfte.

Was haben die nur immer mit ihrer Erotik?

Ganz persönlich liegt mir doch eine Frage irgendwie auf der Zunge: wozu wird denn Erotik so eigenartig betont oder hervorgehoben? Aus Gründen des Zeitgemäßen? Entspricht das demnach einem Anpassungsgeschehen? Also doch der Mainstream?


Sonntag, 1. Juli 2018

Frauentheorie mal anders

Die „Frauentheorie" von Robert Idel

Ohne in die Länge zu ziehen war es mir nicht gelungen, über Genderologie etwas zu finden, denn so heißt dieser neue Forschungszweig nicht, hat jedoch viel Ausdehnungen erfahren. 

Über nähere Zusammenhänge des Warum oder Wieso empfehle ich jedem, doch selber irgendwo nachzublättern, warum es nicht Genderologie gibt. Es nicht zu tun ist auch gut und genügt. 

Zu beachten ist noch, dass nicht alles mit Theorie und Wissenschaft zu tun hat, was das Suffix -logie aufweißt. 

Hingegen ein Beitrag über Frauen bei ScienceSlam. 

Science Slam Uni Mannheim, Platz 1: „Frauentheorie" (Robert Idel)



Amüsant will ich nicht hervorheben, denn das darf keinem unklar sein, der noch o.k ist im Leben.

Was bedeute nur -logie. Es gibt die Äthiologie, die Genealogie, die Archäologie und Etymologie und viele weitere -logien. Hier mit Duden:

-logie ist ein Suffix - Wortbildungselement mit der Bedeutung »Lehre, Kunde, Wissenschaft: Ägyptologie, Ethnologie, Ätiologie, Mythologie, Önologie


Nun ja, vielleicht gibt es noch Gerechtigkeit auf der Welt. Informatiker der Generation um 1978 rätselten daran herum und konstruierten Programme, das herauszufinden, ob. Es wird zu sehr übersehen, dass Liebe nicht auf Biegen und Brechen funktioniert, denn sie funktioniert nicht, sie ist.



Gehst du Bäcker?


Ist das Deutsch oder kann das weg?

ist Video auf Youtube untertitelt und Rubrik ScienceSlam zu finden neb vielen anderen aus Physik, Mathematik, Psychologie, Geisteswissenschaften und. Sprachzerfall oder kulturelle Bereicherung?

Zwischen Humor und verständlich erzählt ist alles auch richtig und hier ist die Deutsche Sprache Gegenstand. Viel Spaß und gut zuhören.

"Hast du Auto, ich geh Aldi, Isch schwöre …." Kurzdeutsch, Türkendeutsch, Kanak-Sprak, Kiezdeutsch. 

ScienceSlam: Eine Soziolinguistin hat 10 Jahre lang untersucht wer wie wann warum redet






Was ist die Pointe, die Moral von der Geschichte: wer will da noch hipster sein. Ist normal nicht besser?

(A)

Hipster ist ein im frühen 21. Jahrhundert in den Medien verbreiteter, zumeist etwas spöttisch gebrauchter Name für ein Milieu, dessen Angehörige ihrem Szenebewusstsein – in Abgrenzung zum Mainstream – extravagant Ausdruck verleihen. Meist handelt es sich um Jugendliche bis junge Erwachsene der urbanen Mittelschicht. Die Bezeichnung ist der gleichnamigen avantgardistischen Subkultur des mittleren 20. Jahrhunderts entlehnt. Man versteht sich zwar als Subkultur, ist aber inzwischen eher dem Mainstream zuzuordnen.(wikipedia)

 (B)

Hipster (lat. hipsterus: der Hüftler) sind eine Epidemie für die Menschheit.

Es handelt sich hierbei um eine unheilbare Krankheit, die Jugendliche, (Langzeit-)Studenten, Kinder die ihr Leben lang von ihren Eltern gesponsert werden oder irgendwelche freien Mitarbeiter in den Bereichen Design, Medien oder Kommunikation im Alter von 19 bis 35 Jahren dazu veranlasst, Fotos mit Spiegelreflexkameras zu machen und diese dann sehr schlecht zu bearbeiten, in unfair gehandelten Cafés (wie Starbucks, McCafé, etc.) zu sitzen, ihren Mac auf dem Tisch stehen zu haben oder wie gebannt auf ihr iPhone zu starren. Sie schlendern meist stundenlang von einer Szenebar in die nächste, sitzen auf den Hundewiesen herum oder durchwühlen die Secondhand-Shops jeder Stadt.(Stupidedia)

Faktenverdreherinnen und Falschverdächtiger


Wenn Frauen die Psychologie verdrehen

Oder Faktenverdrehung, was nicht minder fatal ist.

Projektionen

Kürzlich war schon wieder mal ein Pressebeitrag zu lesen, dass Frauen mehr Hilfe und Unterstützung brauchen. Wobei denn nur? Längst wurde auf Männerblogs (übrigens muss man nicht maskulistisch sein um von Männern und den Vätern zu reden) schon hingewiesen, dass die Jungs nur mehr benachteiligt werden und auch im Bildungsbereich sich die Bonusmentalität breitgemacht hat.

Hier aber mal zu ehelichem und ist Jahre bereits her. Jahre in denen die Bücher um die Lonnie Barbach oder Tilman Moser beliebt waren. Für mich war meist nur feststellbar, dass sich Frauen hierbei gerne mit Parolen begnügten, halbsatzweise. Sie machten aber gerne auch deutlich, dass sie sie mehr von Psychologie und Beziehung verstehen, als die Männer und Väter.

Ein Beispiel handelt dabei um das, was man gar schon Lehrbuchbeispiel bezeichnen kann, denn es stammte aus den Jahren um 1970 und war auch Pressethema wie in diesen Jahren Erich Fromm mit seinem Buch die Kunst zu Lieben oder das Ehepaar Tausch. Es gab manche Überschrift in der Zeitung dahingehend, die Deutschen wären unfähig zu trauern. Denke ich an mich und mein Elternhaus mit späteren Jugendjahren und jung erwachsen, hat man es doch immer mit Menschen z tun, hat Bezugsgruppen, hat Freunde und hat den Arbeitsplatz. Nun ist natürlich jeder von andrem betroffen und ein Überhang in die Psychologie habe ich kaum je bemerkt, so viel YelloPresse es doch allemal immer gab.

Nur ist ein Phänomen immer wieder aufgetaucht, nämlich dass Frauen Freunde oder Ehepartner bevormunden wollen und ihnen oft sogar mangelndes Erwachsensein vorwarfen. Wie das nun sichtbar wird? Keine Ahnung, denn kaum je wurde es näher beschrieben: kindisches verhalten, viel lachen? Der Fußballplatz oder gar das Glas Bier? Was sollte ein Indikator sein.

Da erzählte mal jemand, dass seine Frau ihn erst gefragt hat, was er immer so gemacht habe in der Freizeit und erzählte so aus dem Stehgreif ein paar Dinge wie puzzeln, Bergwandern, tanzen gehen, baden, Spiele machen zu Hause wie Halma oder Mensch ärgere dich nicht. Meist sind das ja Beschäftigungen, mit denen man sich mal zwischendurch etwas die Langeweile vertreibt aber doch kaum wochen- und monatelanges beschäftigen ist als Jugendlicher oder junger Mensch noch.


Und hat jedoch die besagte Ehefrau ihren Freund bzw. Mann mit Puzzle eingedeckt, da sie arbeiten gehen wollte und er könne sich dann zu Hause damit beschäftigen. Die Puzzlemotive jedoch waren nicht vom Bergwandern oder einer Seefahrt, sondern Frauen und Arbeit.

Verdächtig doch dahingehend dann, wenn der Feminismus etwa gerne damit argumentiert, dass Frauen nur unterdrückt werden: im System, vom Mann, in der Ehe, am Arbeitsplatz.

Fatal aber ebenso jene These, mit der welche behaupten, dass eine Auswahl an schönen Bildmotiven gleich den Rückschluss erlaubt, dass jene sich dessen nicht bewußt sind, dass sie unterdrückt werden. Diesen Anspruch haben gerne die Aufsässigen in der Gesellschaft oder die Vorlauten, die Rechthaberischen und wie der Zufall gerade will, finde ich hier kein-atheist beim Philosophen Jürgen Fritz einen aktuellen Beitrag, der dieses Unphänomen gut charakterisiert anhand seiner Erläuterung, ob er Atheist wäre.

"Wenn ich mich dagegen als Atheisten bezeichnen würde, dann übernähme ich ja bereits das – von mir als inadäquat angesehene – Einteilungsschema des götterzentrischen Denkens. Ich ließe mich dann bereits in das Denkschema des Theisten hineindrängen und übernähme mit seiner Sprache auch schon seine (in meinen Augen seltsame) Strukturierung der Welt und ihrer Anschauungen. Ich würde mich ja auch nicht als Anti-Ufogläubiger oder als Ufo-Ungläubigerbezeichnen oder als Anti-Nietzscheianer."

und ist interessant, mehr davon zu lesen.

Natürlich war er nur mehr betreten darüber, denn das Phänomen wiederholte sich mit mehreren Varianten in der Ehe, die wie kann es anders sein, natürlich beendet war auf ihre Initiative hin. Stricken und Häkeln, mit Holz oder Plastik basteln, Bildchen malen, schnitzen, Teppiche knüpfen. Es gab in den Jahren damals viel Hobbiemarkt zum alternativen Leben. Stellungnahmen hat die Ehefrau nie dazu gegeben, obwohl sie von mehreren Parteien auch dazu angeregt und gebeten wurde. Die meisten nannten dies vor Jahren nur Gluckenterror, der hier auf ein anderes Feld nur gewandert ist.

Gluckenterror

Das Glaubensleben bietet doch viele Möglichkeiten, Leben und Familie auch mit Inhalten zu füllen, wozu denn also der Hobbiemarkt, wenn stattdessen familiäre Psychologie zu Hause betrieben wird.

Oder statt nette Unterhaltungen verfiel sie gerne in psychologisches Plaudern und wusste vieles zu erklären. Wie sie das sieht? Nein, wie das ist, wovon sie da sagt. Sie hat soziale Bildung und weiß also halt Bescheid.  Im Pizzarestaurant erklärte sie mal Freud und das Über-Ich. Warum, blieb ihm jedoch rätselhaft. Es hatte den Eindruck, als ob sie ihm autoritäre Menschen erklären wollte und auch etwas ihren Vater, mit dem sie nur schlecht zurechtkam. Recht will nur sie haben, alle andren haben unrecht.

Nun noch das Lehrbuchbeispiel. Ich habe mich da mal vage erinnert, dass dies Zeitungsbeiträge waren und einige Leserbriefe zu lesen, die nach Klarstellung verlangt hatten. Eine Mutter wollte ihren Kindern drohend sein, weil sie nicht brav waren zu Hause. Sie sollen mal warten, bis der Papa nach Hause kommt, dann werden sie aber was erleben und sie wird ihm erzählen, dass sie nicht brav waren.

 Sie sollen jetzt also mal brav sein und schön spielen. So viel zu Mutter. Eine Psychologin erklärte dies natürlich als Fehlverhalten der Mutter gegenüber ihren Kindern und das ist doch nicht schwer zu verstehen, dass das erzieherisch unangebracht ist. Der Vater wird von ihr als Strafinstanz hingestellt, der dann den Kindern den rechten Benimm beibringen werde. Ob es tatsächlich so erfolgt, ist zunächst dahingestellt, zumal ja die Mutter ein Feindbild damit konstruiert.

Der Ton macht die Musik 
und wie lautet die Absicht 

Das echte Dilemma oder liegt es gar nur an der Lesart, ist doch, wenn dem so ist, dass der Vater reglementierend wird und nur in solch einem Fall kann man von häuslicher Gewalt reden, die der Vater ausübt. Nicht jedoch dann, wenn die Mutter damit nur die Kinder einschüchtert. Dann ist es von ihr initiiert und ihr alleiniger Beitrag zur häuslichen Gewalt, wer das so definiert sehen möchte. Natürlich mit Häufigkeitsfaktor und als ihre Erziehungsstrategie, als Umgang mit den eigenen Kindern, ist es das zweifelsfrei: Stubenarrest, die Ohrfeige. Oder wer verhaut denn noch den Hintern!

Häusliche Gewalt ist aber nicht gleich der scharfe Blick und ist nicht die einmalig dumme Behauptung. Hierbei spielt dann Angstbindung eine Rolle, welche die Mutter damit bewirkt, denn Kinder wollen ja den anderen Part nicht verlieren, in dem Fall ja ihren Papa. Der Vater als Zufluchtsort ist ohnehin dadurch von ihr verbaut, denn grundsätzlich je nach Entwicklungsphase und Alter oder auch Sache können doch beide mal Zufluchtsort für die Kinder sein und nicht nur gemeinsam Front gegen die Kinder machen. So schnell führt das noch nicht zu Double-Bind, wem diese Theorie geläufig ist als der Weg in die Schizophrenie.

Hier gerade ein Artikel auf familiefamilienrecht.wordpress  zu Falschbehauptungen: Amtsgericht verurteilt 20-Jährige: Vergewaltigung war erfunden. Wegen falscher Verdächtigung muss eine 20-jährige Pilstingerin für vier Wochen in den Jugendarrest. Das hat das Amtsgericht Landau am Mittwoch entschieden. Richter Florian Grotz sah es als erwiesen an, dass sie einen 27-jährigen Pilstinger zu Unrecht beschuldigt hatte, sie vergewaltigt zu haben. Dia Nachricht war hier veröffentlicht. PassauerNeuePresse

Und ist es gar eine Panne für die junge Frau, eine große Blamage, ein Imageverlust, denn dem Gericht war ein Chat vorgelegt worden, der gänzlich gegenteilig war.

„... hatte der 27-Jährige bei seiner Verhaftung der Polizei einen Chatverlauf gezeigt, den der Richter vorlas. Über mehrere Tage hatte die Frau hinter dem Rücken ihres Freundes mit dem Pilstinger geschrieben. Immer wieder fielen dabei sexuelle Anspielungen. …. Geil….“


Falschverdächtigungen beklagen ebenso längst schon Rechtsanwälte bei Ehe und Scheidung und zumeist werden die Männer und Väter des Missbrauchs bezichtigt, der sich in vielen dieser Fälle und weit über 50% als frei erfunden herausstellt.

Nun die Tatsachenverdrehung einer Ehefrau, von der ein Vater erzählt hat. Er war am weggehen und eines seiner Kinder bat ihn, doch da zu bleiben und mit ihm weiter zu spielen. Nein, sagte er, er müsse dringend wo hin und nimmt ihn morgen oder übermorgen mal mit, damit er auch sieht, was er immer so macht und wo er tagsüber ist. Und später am Nachmittag, wenn er wieder Heim kommt, dann spielen wir wieder weiter, sagte er daher einem seiner Kinder.

Die Ehefrau wurde da plötzlich völlig ereifernd, echauffierte sich, und wollte ihn zurechtweisen, war nahe daran ihn giftig anzuherrschen, was ihm denn einfallen würde, den Kindern so zu drohen und sie erläuterte langatmig das besagte Lehrbuchbeispiel.

Wer jedoch möchte da allen Ernstes noch diese Situation und Begebenheit mit der aus dem Lehrbuch gleichsetzen? Kein vernünftig denkender Mensch tut das.

Ein zunächst natürliches Phänomen ist ja das der Bindung und Trennung in der Familie. Vertrauen statt Misstrauen, Verlass statt Berechnetheit und leere Versprechungen. Auch Fehler passieren und man kann sie in Ordnung bringen. Schönwetterpsychologie ist nur Falschheit und Verdrängung. doch, wir haben dich alle sooo lieb .... ach wirklich? Und morgen? Man sollte Kinder auch nicht mit der Liebe erpressen, sondern was ist geschehen, was ist eventuell Sache und wie wird sie denn gewertet, wie damit umgegangen. Da gehen ja die Wege oft weit auseinander.

Zusammenhänge erkennen helfen ist auch Aufgabe von Vater und Mutter, das zu ermöglichen und zuzulassen und dazu muss man nicht mit allerhand Büchern und Wissen seine Kinder belehren. Auch Familien- und Eheärger kann dazu gehören und wie die Lösung oder Auflösung ausfällt. Familie und Kinder haben und Familie sein ist hingegen nicht die Planwirtschaft und sind keine Zerreißproben, was man nicht alles auf die Spitze treiben könnte.

Drohen etwa mit Verlustängsten ist ebenso kein gutes Ding und fällt ebenso unter das Feld der restriktiven Erziehungsmethoden in der Familie oder auch zwischen den Partnern und kann allemal unter (häusliche) Gewalt fallen.

Hinweise: John Bolby, Definitions- und Erziehungsmacht der Frauen und Mütter, falsche subliminale Leistung und Einsetzen der Libido im umfassenden Sinn, wem Sigmund Freud noch genehm ist, Mutter-Kind-Symbiose als Druckmittel etc..
Kommunikationstheoretisch betrachtet: D.Tannen, das habe ich nicht gesagt. oder: wer bin ich und wer ist Du. Spielfilme äquivalent: Marnie

Also bedenken, dass Ehe und Familie kein pädagogisches oder gar Psycholabor ist oder sein darf.

Mitunter lesbar, jedoch kann es ein Handycap sein, wer der Theorie nicht mächtig ist oder auch dem Schreibtisch nicht den Vorzug geben kann:

Aktuelles: Genderpolitische-strategien-der-ausgrenzung auf dem Blog Manndat.

"Für die deutsche Debatte ist es mancherorts ungewohnt, dass Gewalt in Partnerschaften und an Kindern symmetrisch unter Männern und Frauen verteilt ist. Diese Forschungsergebnisse aus den USA liegen seit mehr als 25 Jahren als vielfach replizierte Erkenntnis vor."
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 Fotos aus: DefaFilmstudio, ErnstMosch video youtube,testedich.de



Montag, 25. Juni 2018

Wäre die Welt ein bisschen schöner


Ohne 

Aus einer Buchbesprechung online gelesen.

Halali. Nein, nicht ohne Männer sondern ...

1)Nur ein Roman, 2)die Stasi wußte Bescheid und 3)der goldene Westen im Jahr 2010

Nicht nur Konstrukte und Kopfkinos

Es sind die Umstände gewesen, nur die Umstände … mit einem Hauch von Bösartigkeitlangweilige Störenfriede beiseite schaffen …

… genauso war es damals in den 50er Jahren ..

Sind sie schon mal ganz zufällig ein paar Diebe begegnet und weil es die Umstände ergaben, waren sie gleich mit von der Partie? Oder beim Bankraub den Geldautomaten haben tragen helfen, den Revolver gehalten, weil Sie gerade dazu gestoßen sind?

Natürlich nur ein Roman und könnte schreiben, typisch Frauen, denn genau das wird auch in vielen Krimis so dargestellt: Männer sind nur Gauner und für Frauen ist alles Erdenkliche die edle Gabe.

Der Roman Halai von Ingrid Noll, eine mir unbekannten Schriftstellerin, denn man muss nicht allüberall Bescheid wissen.

Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. ›Halali‹ – das Sekretärinnendasein wird zum Abenteuer ….“

List und Lust und Leidenschaft. Erotik und wer auf der Jagd ist nach dem anderen. Frauen jagen Männer. Auch bereits der Tatort-Krimi hat immer wieder deutlich gemacht, dass die Bedienung alles gewußt und geahnt hat; auch die Verkäuferin am Kiosk, sie hat sich das ebenso immer schon gedacht, dass mit dem was nicht stimmt. Gehandelt haben sie meist noch von der sogenannt üblichen Form der Kriminalität Raub, Raubmord, Gewalt, Bereiche der Prostitution. Und wie gehabt sind ja Männer meist laut Krimi und Film die Täter. Täterinnen gibt es angeblich ja kaum, sie sind manchmal nur ein Heckenpenneriltis.  Und die Presse etwa auch? Die Presse verschweigt vieles, sagen Kritiker und nennen auch Belege: Gewaltstudien, Männergesundheit, BokoHaram und was über tote Männer und Kinder verschwiegen wird oder über die Balkanmassaker: Muslime gegen Christen, nicht zuletzt Myanmar, wo überall urplötzlich Muslime als die Geschädigten oder Verfolgten auftreten.

Ausnahmen sind ja Filme aus Hollywood und die Schmuck- und Perlendiebe. George Clooney und wie sie alle heißen, die Hollywoodgrößen, gereichen dann zur Ehre. Sie sind viel umschwärmt und Leichen pflastern den Weg. 

Um tote Polizisten schert sich da niemand. Und mit viel Action fliegen Autos durch die Luft, eines nach dem anderen. Und doch krabbelt noch mancher aus dem verbeulten Fahrzeug. Auch werden Cafés gerne niedergemäht und Stühle fliegen durch die Luft bei manchem Actionkrimi. 

Und die Besucher im Kaffeehaus huschen nur mal schnell beiseite.Im Actionkrimi.

Und als die Kommissare des Tatortes nicht weiter wußten, hat die Sekretärin das Rehlein die richtige Antwort erzählt: mich fragt ja niemand, dachte sie doch oft  ….

Heute sind jedoch in den FS-Spielen schon Kommissarinnen vorhanden. Frauen haben bekanntlich weniger Skrupel und paßt ja in die Welt mit Männerhass. Zwei Faktorenkomplexe also hinzu. Mit der Dämonenjagd befaßt sich schließlich der Hollywood-Film. Und besessene Frauen? Manchmal gibt es sie tatsächlich. Gibt es sie denn tatschlich? Manchmal? Nur filmisch?

Wie ist das für Sie, wenn Männer sagen, sie wollen nur wohin gehen und eine Frau für sich suchen? Muss man nicht längst ein Magengeschwür bekommen, wenn man all diese Berichte liest über Frauen und deren edel-harmonischen Schlachtfelder?

Männer sind schöpferisch, sind ideenreich und sind kreativ. sie sind nicht dümmer wie die Frauen. Männer haben die Welt erkundet, haben gedichtet und haben Lieder komponiert. Männer haben Humor. Männer machen Erfindungen und Entdeckungen und haben die Welt verändert und die Menschheit nach vorne gebracht. Warum werden Männer nur so oft dämonisiert?Weil es ein paar Aussenseiter gibt? Männer sind doch auch hilfsbereit. Was ist denn wichtiger: die Sache oder die Position, die Macht und der Standesdünkel? Was ist heut wesentlich geworden und warum wird von den Domänen geredet. Der Vorwurf lautet ja, alles wären da nur Männerdomänen und zugleich wird Frauen der Bär aufgebunden, dass Liebe, Familie und Kinder nur ein Plage wären und der eigentlichen Entwicklung und Selbstfindung der Frau nur im Weg sind.

Frauen kann man nicht verstehen, das ist vergebliche Liebesmüh. Warum sollte das heute gelingen, was schon viele Generationen bisher versucht haben? Was ist denn so schlimm, wenn man aneinander vorbei redet. Ist das nicht einträglicher? Und dann gibt es noch die langweiligen Frauenversteher. Als Mann muss man bei jenen auch aufpassen. Sie sind gerne vorlaut. Gedankenverloren wollen sie der Loreley Konkurrenz machen. Wer hat ihnen nur den Floh ins Ohr gesetzt.


         Drüben und die Realität

Die Stasi wußte Bescheid im richtigen Leben drüben.

DDR Messezeit vom Juni 2015.

Messezeit in Sachsen, das waren in den Jahren der DDR stets Wochen, in denen zur Männerjagd geblasen wurde. Junge Frauen machten sich auf, das große Geld zu verdienen. Viele kamen auf eigene Faust, andere standen im Dienst der Staatssicherheit, die die Verführbarkeit der angereisten Westmanager nutzte, um Informationen zu sammeln. (….)

… Das MfS kontrolliert das älteste Gewerbe der Welt. Ein großer Teil der Frauen steht als IM auf der Lohnliste des MfS. So hat Mona nach Angaben der Stasi-Akten nicht nur über ihre Kunden berichtet, sondern auch über Freundin Grit. Die wiederum Auskünfte über Mona gab.

Doch die Staatssicherheit war nur ein Nutznießer des zur Messe in Leipzig quasi aufgehobenen Prostitutionsverbotes. Der andere war der DDR-Staat, der sich zu Messezeiten als weltoffen und locker präsentieren konnte. Kurze Röcke und tiefe Ausschnitte entsprachen nicht dem Klischee vom grauen Osten, das westliche Besucher mitbrachten. Und halfen der DDR-Führung so bei der positiven Imagebildung: Seht her, bei uns gibt es keine Zuhälter, hieß es zum Beispiel,

unsere Frauen sind ihr eigener Herr.

„Hobbynutten“ in der DDR: Auf der Suche nach dem Mann fürs Leben

Das stimmte, denn das MfS entlohnte seine Zuträgerinnen nur mit kleinen Beträgen und ein paar Schachteln Zigaretten. Es stimmte aber auch nicht, denn auch Mona und Grit suchten eigentlich nicht das schnelle Geld, sondern einen Mann fürs Leben, der sie rausholte aus der DDR. „Sie ist der westlichen Lebensweise verfallen und sucht ausbaufähige Kontakte, um in die BRD zu gelangen", schreibt Monas Führungsoffizier. (mz)

Hinweise: Verherrlichung des Ostens, die Ostalgie, Embleme der DDR, sozialistische Tendenzen und Realität. Es gibt z.Bsp. einen Ostprodukte Versand oder einen Ossiladen!  Warum-wir-die-Symbole-der-DDR-verbieten-sollten von 2013: Der Aufmarsch von DDR-Ewiggestrigen in Uniformen des Stasi-Wachregiments und der NVA am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Treptow am 9. Mai hat die Öffentlichkeit aufgeschreckt. 
Tragen-des-FDJ-Symbols-geschmacklos-aber-nicht-strafbar von 2014,  die-putzige-kleine-ddr FAZ von 2013

„Single-Frauen auf Männerjagd sind mit einem Cabrio am besten bedient. Denn fast jeder zweite Mann findet Cabrio-fahrende Frauen besonders sexy. Eine Dame hinter dem Steuer eines klobigen Geländewagens entzückt hingegen nur fünf Prozent aller von „Forsa“ im Auftrag von Europcar befragten Männer.“ Autofahren

Die Verherrlichung des Bösen ist sicher ein wenig übertrieben. Und dennoch ….

Und es gibt noch so ein Buch von der Männerhatz. Wozu sich denn abmühen, was denn Mobbing ist oder Stalking. Alles wohl Humbug auf dieser Welt? Man nennt es mitunter Sex and Crime, welches manche nötig haben wollen, das Leben reizvoller zu gestalten und natürlich die Bettgeschichten. Von ihnen handelt die Belletristik. Liebhaberisch haben manche einfach zu viel Zeit. Für das Onlinelexikon sind Liebesromane immerhin nur triviale Literatur. Es wird ja nobel nach mehreren Genres unterschieden und das klingt gleich viel besser.

French Kisses sind das nicht

          Zum Roman Männerjagd!

„5 Frauen schmieden einen finsteren Plan! Seit sie erfahren haben, das Zack Brody in ihre kleine Stadt zurückkehrt, sinnen sie auf Rache: Vor einem Jahr hat er eine von ihnen eiskalt vor dem Traualtar stehen lassen – jetzt soll er dafür büßen! Sie überreden ihre junge, süße Zeichenlehrerin Cathy, sich an Zack heranzumachen. Wenn er so richtig heiß auf sie ist, soll Cathy ihn eiskalt fallen lassen. Die Fünf ahnen nicht, dass sie ganz andere Pläne mit diesem tollen Mann hat. Schon seit Jahren träumt sie davon, ihn zu verführen...“

Und übrigens ist die Autorin ebenso eine Frau, welch ein Zufall. Kann doch nicht anders sein. Sie ist Bibliothekarin. Sündige Geheimnisse, Agenten lieben besser, heißer als jedes Feuer sind weitere Bücher von ihr.

PROLOG aus heißer als jedes Feuer.
Savage jagte sie durch den Wald.
Lara spürte seine Anwesenheit mit jeder Faser ihres Körpers – die feinen Härchen im Nacken standen zu Berge, heiß floss das Blut durch ihre Adern, ihre Füße kribbelten vor Nervosität.
           zum Buch

Also dann, warum sollte man das lesen!

Aber wieder zum Halali, denn so ist doch nicht das richtige Leben. Oder etwa doch? Haben denn nicht alle nur geheimste Wünsche? Wollen Sie denn jeden Unsinn gleich glauben!

Männer jagen Frauen. Ein Spion ist tot, natürlich keine Spionin.

"genauso war es damals in den 50iger Jahren"

Um die eigene Haut zu retten hilft dabei nur noch Gegenspionage. ..

Ein User beschreibt den Roman wie folgt: Gute Laune verbreiten und langweilige Störenfriede beiseite schaffen. Von der Freundschaft und Liebschaft, von Spannung über Leidenschaft.

Karin und Holda in einem Büro im Innenministerium. Die beiden …  sind auf der Suche nach dem richtigen Mann.

"genauso war es damals in den 50iger Jahren"


… Nicht per se berechnend, aber klug genug, aus den Umständen Kapital zu schlagen. Umstände, in die sie zumeist zufällig geraten …

Wie amüsant ist das nur. Die Umständen bringen dann vieles einfach so mit sich.

dass sich in ihrem wenig geheimnisvollen Innenministerium offenbar auch ein merkwürdiger Mitarbeiter herumtreibt, der – Halali – sich als Burkhard Jäger in einem der Gästezimmer bei Karins Tante einquartiert. Und dieser Burkhard Jäger hat Dreck am Stecken. Davon sind Karin und Holda überzeugt.

Die Jagd ist eröffnet ..

… als Männer noch den Hut lupften, Partys und Monopolyspielen eins waren und Herrenbesuch nicht erlaubt, im unmittelbaren Vergleich zur modernen Zeit

Das sind die Umstände. Was kann denn ich dafür.

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Fotos aus: 30 Leute, die Statuen veralbern.Statuen-spass der Media Partisans GmbH

Ruhebank

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,




Der frohe Wandersmann

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt;
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen, die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.



Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was sollt ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott lass ich nur walten;
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt!

von Joseph Freiherr von Eichendorff



Feierabend.
Wie sich am westlichen Himmel
Hinter den Bergen im Purpurgeflock
Die Sonne verliert,
Atmet die Brust freudiger auf,
Und saugt begierig
Den kühl erfrischenden Hauch des Abends.

Stiller wird's in der Seele;
Ein ruhig heitrer See,
Dehnt sie sich weit;
Schwänen gleich
Ziehen Erinnerungen
Über den friedlichen Spiegel hin.

 von Emanuel Geibel


Sonntag, 10. Juni 2018

Warum gar Säureattentate

Ein Beispiel auch Symbolisch, andere mit Unrat zu bewerfen, zu schädigen, Sadist sein, Kontrollverlust zu wollen.

quelle:kunstvensters.com
Die hat dein Bild ja mit Säure behandelt,
Beklagte sich gleich bei Ankunft ein Teilnehmer bei mir und er war empört, dass sich jemand an meinen Sachen zu schaffen gemacht hat. Die wollte das verschönern habe sie gesagt und diese Sie war eine Mitarbeiterin.

Nicht jede ist gleich Mister Bean!


Frauen sind Opfer, Frauen sind Täter

Aber nun zu einigen Nachrichten und ist es ein neues Phänomen von Gewalt? 

Hat es immer schon gegeben ...???

Darum geht es mir zunächst nicht! Das ist mitunter Interesse derer, die wohl mehr Pseudowissenschaft betreiben und längst zahlreiche Fakten auf dem Tisch sind. Hier aus der Presse und Clowns die nach Pamphleten suchen oder plagiatehaftes vermuten, sollten woanders hingehen. Ich denke, lese und schreibe was ich will  und zitiere, was ich will und so steht es dann dort auch geschrieben. Natürlich nicht jeden Käse! Kurpfuschend braucht sich doch niemand betätigen! Manche sagen lapidar, es ist etwas unbewußt gewesen und glauben sich dadurch jeglicher Konsequenz entbunden. Es gibt schon komische Gemüter.

Kriminalfilme und Romane die Giftmorde zum Inhalt haben, gibt es lange schon, und trotzdem sind keine Auffälligkeiten oder Häufungen vorhanden gewesen in der Gesellschaft. Warum aber heute? Meist werden sie ja dem Stereotyp nach Frauen zugeordnet.

 --------- Säureattentate

April  2017 >“ In einem Londoner Klub mussten mehrere Hundert Menschen evakuiert werden. Unbekannte hatten eine ätzende Substanz versprüht. Zwölf Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer. … Die Polizei vermutet einen Streit zwischen zwei Gruppen in dem Nachtklub… Ein Mann und eine Frau verloren nach Polizeiangaben jeweils auf einem Auge ihr Sehvermögen, andere Besucher wurden wegen schwerer Verbrennungen behandelt. …

… Attacken mit Säure haben in London zuletzt stark zugenommen. Allein in der vergangenen Woche gab es zwei weitere ähnliche Meldungen bei der Polizei. Seit 2010 ist es der Polizei zufolge zu mehr als 1800 Meldungen über Angriffe mit ätzenden Flüssigkeiten gekommen. Allein 2016 wurden 454 derartige Fälle gemeldet. Einige Experten vermuten, dass kriminelle Banden möglicherweise von Messern auf Säure umsteigen, weil dies das Risiko einer Strafverfolgung mindern könnte. Hier vLondon

Und gerade gestern war ein 
               Säureanschlag an einem Radweg.

Hinterhältiger Angriff in Mülheim: Radfahrer überschüttet zwei Männer im Vorbeifahren mit ätzender Flüssigkeit. Zwei Männer spazierten gegen 17 Uhr auf dem Weg, als zwei vorbeifahrende Radfahrer die beiden Fußgänger mit einer Flüssigkeit bespritzten.

Säure Attacken treten jetzt mit alarmierender Häufigkeit in britischen Städten auf, so der Blogschreiber.  In London wurden laut britischer Medien seit 2011 an die 1500 Säureanschläge verzeichnet. Häufig läuft es wie folgt ab: Personen treten an Ampeln an die Fahrzeuge heran, klopfen an die Scheibe und geben gleichzeitig vor, irgend ein Problem zu haben ...


Wieder hat ein Unbekannter eine Frau vermutlich mit Säure attackiert. Es war der sechste Angriff dieser Art in drei Monaten. Psychologin vermutet Rache als Motiv.

Ein unbekannter Radfahrer hat sich in der Nacht zu Dienstag einer 41-jährigen Frau genähert und sie vermutlich mit ätzender Batteriesäure angegriffen. Es war bereits die sechste Attacke dieser Art in drei Monaten. Eine Spur zum Täter fehlt der Polizei noch. „

Ausgeschlossen wird schon die Möglichkeit einer Frau als Täterin oder genderisch.

Ein Userbeitrag lautet; Der Vollständigkeit halber sollte man in diesem Fall die B.Z. verlinken, denn es handelt sich beim letzten Opfer um eine Reporterin der B.Z.

Annahmen müssen natürlich nicht zutreffen, sind schlüssig, wer hier einlinig nur denkt. Kann ja nicht anders sein > und schon ist man prophetisch unterwegs. Einträglicher erscheint womöglich, solche Vermutungen manchmal wegzulassen. Vermuten kann man viel, die Denkrichtung ist schon vorgegeben. ('Priming'). Es bleibt bei einer These der Psychologin. Anderes wird nicht in Betracht gezogen etwa Mitläufertum, das sozusagen typisch radikal-muslimische; jemand falsch verdächtigen ist ebenso eine Möglichkeit als lediglich Wut oder Hass jemandes.

              Frauen als Täter


Im Mirror, acid-attacks , wird nicht nur von betroffenen Frauen berichtet sonder auch von Frauen als Täter, die ihren „Ex „malträtiert haben. Was ist nur der  Ex. … der vormals Partern oder Ehepartner.


Ein Mann der Opfer seiner Ex geworden warm hat sich ein Jahr später das Leben genommen:
man-dies 15 months after 'acid attack' which left him paralysed and robbed him of leg, ear and eye
Mark Van Dongen, a Dutch civil engineer who moved to England six years ago, suffered 83% burns in the incident in Bristol, in September 2015

Er hat den Freitod gewählt.

mit Übersetzung: Ein Mann ist 15 Monate nach einem Säureanschlag, der zu 83% Verbrennung führte, gestorben. Mark Van Dongen, 29, wurde gelähmt und verlor sein linkes Bein, Ohr und Auge, nachdem Flüssigkeit angeblich über ihn geworfen wurde. Der niederländische Bauingenieur, der vor sechs Jahren nach England gezogen war, wurde in ein Krankenhaus in Belgien verlegt, um näher bei seiner Familie zu sein. Seine Ex-Freundin Berlinah Wallace, 47, wurde nach dem Horror in Bristol im September 2015 verhaftet. …

„Er hatte entschieden, dass er kein schmerzvolles Leben führen kann. Durch den Angriff in Bristol war Mark van Dongen, 29, vom Hals abwärts gelähmt … seine Ex sol Säure über ihn geschüttet haben und dabei gesagt: "Wenn ich dich nicht haben kann, soll das niemand anders."

Laut Gericht habe sie die Tat jedoch lange geplant, wurde als grausam eingestuft, denn sie habe Wochen vorher eine Flasche Schwefelsäure gekauft und in der Küche aufbewahrt. Ihr Exfreund wollte nach schon stattgefundener Trennung nur seine Sachen abholen und blieb leider dann über Nacht, schlief ein und war für sie der Anlass zur Tat. Er rannte um Hilfe schreiend nach draußen. Ein Nachbar brachte ihn nach oben, duschte ihn ab und rief auch gleich den Notdienst. Zu beklagen hatte das Opfer den Verlust des linken Augenlichtes, teilweise ist das rechte Auge geschädigt, ein Bein musste amputiert werden.

Mehr dazu auch hier im englischen Guardian mans-euthanasia

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Interessant zur unausgewogenen Berichterstattungen und den Methoden ist der Beitrag am Beispiel Gender-pricing-studie . Genderkritik, Kritik der unausgewogenen Frauenpolitik.

Daraus mit Überlegung zur Kurzdefinition nach Stangl: Der Begriff Priming bezeichnet eine Art Grundierung des Denkens, ein sanfter Druck in eine bestimmte Richtung zu denken und zu handlen, den Menschen in der Regel nicht bewusst wahrnehmen. (Stangl, 2018).

Verwendete Literatur
Stangl, W. (2018). Stichwort: 'Priming'. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik.
WWW: 
http://lexikon.stangl.eu/1378/priming/ (2018-06-10)

„Für die Psychologin Isabella Heuser ist hingegen klar: „Es muss ein Serientäter sein, der Rache an Frauen nehmen will.“ soviel betreffend Mühlheim 

„Die Frau wurde von der Substanz nicht getroffen, da sie instinktiv ihren Schal hochgerissen hatte. Weniger Glück hatten fünf andere Frauen in den letzten drei Monaten. Sie wurden alle auf die gleiche Weise attackiert.“

          Fake-Attacken

Und es gibt noch die Möglichkeit von Fake-Attacken. Vor Monaten erzählte mir jemand von einem Ereignis in einem Discounter und er war schockiert, denn es war ein Vater mit Kinderwagen und zitterte dabei. Da seien 4 oder 5 jüngere männliche Unholde die Randale gespielt haben und sie sind anschließend gemeinsam in ein Fahrzeug, einen schweren BMW eingestiegen, grölten zuvor beim Verlassen des Ladens einer den anderen an, dass sie das auf Facebook posten wollen. Mimten also die empörten, dem Umfeld deutlich machend, dass sie im Kaufhaus also angegriffen worden sind. Das also ist nicht Fakt gewesen, denn sie stiegen ja kaum 50m entfernt gemeinsam in das KFZ ein.

Auf Youtube sind Videos zu finden zu den Anschlägen in England:

Keine Fakes hingegen hier:

The Rise of Acid Attacks in the UK: VICE Reports

„Seit 2010 gab es in London 1.800 berichtete Säureattentate mit einem steilen Anstieg von 70% zwischen 2015 und 2016. Während die Zahl der Opfer zunimmt, deuten Daten darauf hin, dass Großbritannien die schlechteste Bilanz in den Industrieländern bei Angriffen auf Haushaltssäuren wie Bleichmittel und Abflussreiniger. Nur ein Viertel der aufgezeichneten Angriffe hat zu Anklagen geführt, aus Angst vor einem wiederholten Angriff oder einem Mangel an Spur für die Polizei, um Angreifer ausfindig zu machen. Von Bandenstreitigkeiten zu Moped-Dieben, warum ist Säure in Großbritannien die erste Waffe für junge Kriminelle?“

Persönlich zudem missfallen mir immer wieder die vielen Relativierungen, die solche Debatten heute zeitigen. Aussagen, Geständnisse die ein Täter macht, müssen noch  lange nicht seine Echtheit sein, seine wahre Motivation. Wem jedoch ist das wichtig? Natürlich, wer nur Nachweise will etwa zu den „Türken“,“Muslimen“ .etc.. oder jemanden einer Tat, schlechten Charakter o.a. überführen zu wollen, dem ist jedes Argument und Mittel nur recht und billig.

Nebenbei gesagt sind Fallensteller selber nur von zweifelhafter Natur. Sie verletzen ohnehin gerne Grenzen.

Hier ein Buch, das ich jedoch noch nicht lesen konnte, allemal baw auch nicht vorhabe zu lesen, denn so ganz etwas Neues ist das nicht. Ritual und Gewalt: Ethnologische Studien an europäischen und mediterranen Gesellschaften , 19. Mai 2008

Hier aus der Buchbesprechung am Beispiel Ritual-Gewalt-Ethnologisch

Noch in den 1980er Jahren galten religiös motivierte Rituale hierzulande als vom Aussterben bedrohte Spezies, als archaische Reste von bestenfalls folkloristischem oder unterhaltungsindustriellem Interesse, die in einer globalisierten, hochtechnisierten und zunehmend säkularisierten Welt keine Bedeutung mehr haben würden. Zwanzig Jahre später hat sich diese Situation gründlich geändert. 

Alte Rituale leben weiter, neue werden erfunden, importiert oder drängen aus anderen Weltgegenden nach Europa hinein. Gewaltexzesse, die scheinbar von außen in die westlichen Gesellschaften einbrechen, erweisen sich häufig als rituell grundiert und haben ihre europäischen Resonanzen und Gegenstücke.

Angesichts dessen entwickelt Thomas Hauschild eine neue Sicht auf Rituale und deren Zusammenhang mit Ressentiment und Gewalt. Jenseits von Idealisierung und Dämonisierung, von "aufgeklärtem Westen" und "rückständigem Orient", von postkolonialem Denken und Wissenschaftsgläubigkeit versteht er Rituale als im Kern politisch neutrale Grenzphänomene an den Rändern textlich überlieferten Wissens, die weniger mit abstrakten politisch-religiösen Überzeugungen zu tun haben als mit den konkreten Lebensbedingungen der Menschen. Hauschild setzt daher auf die Mikroanalyse lokaler ritueller Praktiken und präsentiert höchst anschauliche ethnologische Studien europäischer Gesellschaften und des Mittelmeerraums. Die "Kultur" von Al Qaida wird ebenso untersucht wie die der sizilianischen Mafia, der "Ehrenmord", der "böse Blick" sowie andere magische und religiöse Riten und Fetischismen. Rituale erweisen sich dabei als wertvolle Kulturgüter, die nicht per se Nährboden für Fundamentalismen und Sektierertum sind, sondern aus denen sich wie aus anderen Kulturformen auch gleichermaßen gewalttätige wie friedfertige Konsequenzen ziehen lassen.“