Mittwoch, 7. März 2018

Paulus schreibt an die Galater


Zur Freiheit hat uns Christus befreit.  


Einfach so manchmal in der Bibel blättern um etwas zu lesen, ....

Steht daher fest und lasst euch nicht wieder ein Joch der Knechtschaft auflegen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, wird Christus euch nichts nützen. Ich bezeuge wiederum jedem Menschen, der sich beschneiden lässt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten. Ihr, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, seid von Christus getrennt; ihr seid aus der Gnade herausgefallen. Denn wir erwarten im Geist aus dem Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit.  

Denn in Christus Jesus vermag weder die Beschneidung noch die Unbeschnittenheit etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe wirkt. Ihr liefet gut. Wer hat euch gehindert, weiter der Wahrheit zu folgen? Was man auch gesagt hat, um euch zu überreden: Es kommt nicht von dem, der euch beruft. Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.

Ich vertraue auf euch im Herrn, dass ihr nicht anders denken werdet. Wer euch verwirrt, wird das Urteil zu tragen haben, wer es auch sei.  Ich aber, Brüder und Schwestern, wenn ich noch die Beschneidung verkündete - warum werde ich dann verfolgt? Damit wäre ja das Ärgernis des Kreuzes beseitigt. Diese Leute, die Unruhe bei euch stiften, sollen sich doch gleich entmannen lassen.

Denn ihr seid zur Freiheit berufen, Brüder und Schwestern. Nur nehmt die Freiheit nicht zum Vorwand für das Fleisch, sondern dient einander in Liebe! 
 

Galaterbrief 5


In der Bibel lesen ...


... um Ordnung zu schaffen im Kopf, um einen Überblick wieder bekommen. Trostreiche Worte, die nicht nur Streß bedeuten oder Angst oder die Druck machen, wie der Alltag manchmal, sondern die einem Kraft geben zum Auftanken, um Hoffnung wieder zu bekommen und einen klaren Blick. Ja wenn man doch glauben will.

... einfach um Antwort zu holen vielleicht. Worauf sind Antworten. die man zu finden glaubt oder die man findet, nur gemünzt? Ich habe dazu keine besonderen Rituale. Manche beschreiben ja selbige wie das Bibelstechen. Warum sollte man wissen, was das denn ist oder was es sonst noch alles gibt oder gegeben haben will. Nicht dass ich klüger bin oder schlauer wäre, aber manchmal, da denke, machen mir solche Menschen mehr Angst und oft haben welche ja doch die Auffassung, das viele Geistliche eh nur Unsinn predigen. Mir wird da manchmal einfach zuviel herum gewiegelt. Als ob sie auf der Lauer hocken und auf jeden Satz achten müssen.

Wie kann es sein, das da manchmal Menschen keinen Spaß verstehen wollen? Was ist daran denn schlimm, wenn auch der Herr Pfarrer mal Unsinn erzählt? Nein, das ist doch kein Unsinn. Vielleicht wollen Sie ihn nur nicht verstehen oder können nicht, weil es nicht Ihre Meinung trifft?  Alle werden nur gierig und übereifrig und haben Maßstäbe wie zum zerreißen.


Ich kann also keine Ratschläge geben, wie man am besten in der Bibel liest zudem ist es ja nicht allgemein nur üblich. Oder etwa doch? Mir fällt da einer ein. Der Zufall. Ist er denn das Glücksrad?

Da fand ich vor längerem ein Sprichwort und blätterte nach Näherem, weil immer wieder welche vom Zufall reden wollten. Ob dieses und jenes nicht ein Zufall vielleicht nur war. Was aber ist ein Zufall. Wenn der Wind weht? Wenn es regnet? Wenn genau das Hemd, das Sie kaufen wollen, gerade jetzt im Schaufenster liegt? Übrigens mich stört keine Schaufensterkrankheit. Manchen wird diese ja nachgesagt oder sie wird etikettiert. Wo bleibt der Humor. Ist doch nicht schlimm, wenn man Schaufenster bummelt, sagte jemand und denken vielleicht manche. Wenn dem so ist, sollten Sie überlegen, wieso Sie Gier haben und nicht anstandslos vorbeilaufen können oder auch mal bewundern, was es alles für Sachen gibt. Einfach keine Hektik an den Tag legen.

Humor? Was das ist? Nein, es dreht sich um anderes. Da war mal die Rede von der Schaufensterkrankheit:" Bei der Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) liegt eine Arteriosklerose in den Beingefäßen vor. Die Fachbezeichnung lautet periphere arterielle Verschlusskrankheit ...

Mehr zum Thema: https://www.gesundheit.de/wissen/haetten-sie-es-gewusst/krankheiten/haeufige-erkrankungen/was-ist-die-schaufensterkrankheit


Bemerkenswert nervig daran war nämlich, das jene anscheinend keine Standpunkte haben wollten. Sie wollten Gesprächspartner sein, die man nicht greifen kann, die nur ohne Makel dastehen wollten und sie wähnen sich ja manchmal ganz besonders klug. In der Pflege äußerten einige weibliche Mitarbeiter große Bedenken. Sie hegten die Auffassung aufgrund persönlicher Erfahrungen, dass der Zusammenhalt, Kollegialität und Mitmenschlichkeit wohl kaum katastrophaler sein kann wie in diesem Berufsfeld. Eben gerade dort, wo man überhaupt nicht damit rechnet.

 „Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will“,


sagte einmal der Theologe und Philosoph Albert Schweitzer. (Zitate-online)