Montag, 8. Dezember 2014

Der unfähige Adorno

und Paul Lazarsfeld

Warum dieser Text, fragt mancher oder wo der Zusammenhang ist.

Manchmal haben Leute die fixe Idee, man müsse über gewisse Größen schwärmen, nur dann sei man wer oder könne ablesen, ob man auch ein ernsthafter Mensch ist und auch fachlich kompetent. Wenn man also so etwas wie ein Idol hat oder wie die Psychotherapie, die einen Übervater braucht wie S.Freud oder Alfred Adler oder C.G.Jung, dann ist alles Rogers? Natürlich nicht, sondern amüsant doch, wenn man über Top Größen wie Adorno liest, wo er denn seine Fehler gehabt hat, wo er nichts anderes als das war, was man Niete nennt der Blindgänger, unsensibel trotz großer Erfolge und trotz seines wissenschaftlichen Rampenlichts, ja dann.  Neugierige Menschen mit ihrem Zurodnungswahn und Schubladendenken entwickeln hierbei eine Gier und glauben, sie würden Sie, ihren Gesprächsparten kennen um sich alles weitere sparen zu dürfen. Das aber ist ja bekantlich falsch. Und das Ja dann, auch das ist falsch. Im akademischen Feld ist das durchaus beliebt und dort herrscht manchmal die Unfähgikeit zum ganz normalen Gespräch ohne pausenlosen Informationsfluss, ohne dauernde Transaktionen von Themen, Meinungen und Standpunkten und wenn dann die Persönlichkeit auf der Strecke bleibt, wen sollte dies noch wundern.

Ob Siegmund Freud ein netter Mensch war, wer weiss das heute noch persönlich? Oder ich nenne mal Kerschensteiner und die Berufsschule (Arbeitsschule). Bekannt sind ja nur seine Texte und Ideen, nach der man arbeiten kann, es für gut befinden und dies begründen oder sich anderem bedienen.Kerschensteiner war vielleicht hübsch, ein zufiredens Kind, ohne jetzt nachzulesen, hatet eine  glückliche Jugend, nciht wie die kritierk gerne schreiben und überall nur versaute Kindheit und Jugend sehen und deshalb machten sich jene auf den Weg für eine bessere Welt und ein besseres Leben. Zu Siegmund Freud wird ja spekuliert, er habe sogar Drogen genommen, sei im Grunde selber beziehungsunfähig gewesen. Aber braucht man einen Grund, um etwas zu tun? Eine pausenlose Suche nach der Motivation, nach Ihrer vielleicht und aus der Frage, was tun Sie da, werden psychologische Abhandlungen konstruiert: die Kindheit, die Jugend, die Ehe und Familie, de Psychotherapeut. Natürlich, dann sind Sie mehr ausgelaugt als zufrieden.

….da dieser sich zu qualitativen Interviews  unfähig zeigte, indem er zum Beispiel seinen Interviewpartner seine Ansichten aufdrängte und sie sogar beleidigte, so dass Beschwerden bei Lazarsfeld eingingen.

Und was also ist dies anderes als Projektion, was für Psychopathen ein hervorstechendes Merkmal ist. Ob das nun heißt, er sei wohl gestört gewesen? Nein das ist nicht mehr Sache, denn dies gilt ebenso denen, die gerne Leute absägen, die nur nach wunden punkten suchen statt bei der sachegerechten Kritik zu bleiben.

 „Seitens des Office (of Radio Research von Paul Lazarsfeld) wurden …gezielt Sozialwissenschaftler eingebunden (…einzubinden versucht), denen ein behavioristischer Hintergrund oder deduktiv-nomologisches Denken beim besten Willen nicht nachgesagt werden kann, etwa Theodor W.Adorno oder Leo Löwenthal.Lazarsfeld betotn in seinen autobiographischen Notizen „An Episode in the Historiy of Social Research: A Memoir" (1975), dass er gezielt versucht habe, Adorno wegen seiner musiksoziologischen Kompetenz in die empirischen Untersuchungen des Office über Musik im Rundfunk einzubinden und ihm die Leitung der Musikabteilung des Radio Research Projects zu übertragen, ein Unterfangen, das nach seiner und anderer Darstellung an den spekulativen und normativen Theorien Adornos sowie dem Problem, diese in empirische Konzepte zu übersetzen, vor allem aber an der Person Adornos scheiterte, da dieser sich zu qualitativen Interviews  unfähig zeigte, indem er zum Beispiel seinen Interviewpartner seine Ansichten aufdrängte und sie sogar beleidigte, so dass Beschwerden bei Lazarsfeld eingingen.

Von der versuchten aber doch gescheiterten wissenschaftlichen Liaison zwischen dem Institut für Sozialforschung und dem Office zeugen auch die Publikationen Lazarsfeld, Herzogs und anderer aus dem Kontext des Office in der vom Horkheimer Kreis herausgegebenen Zeitschrift „Studies in Philosophy and Social Science".


„Eine …weitgehend unbekannte Kooperation … qualitativer Studien …"  entstand zwischen Lazarsfeld und Robert K.Merton und „ mündete in eine lebenslange Freundschaft.

In: Ruth Ayaß, Jörg Bergemann, Qualitative Methoden der Medienforschung, Hamburg Rowohlts Enzyklopädie 2006

Und hat ein besonderes, und interessantes Kapitel zur Genderforschung: Gender Studies und ihre Unzulänglichkeiten, die Ontologisierung des Geschlechts, Binärcodierung und die häufig durchgängige Dichotomisierung der Geschlechter. Analysen zu Gendered Television und der Zweigeschlechtlichkeit sind selbst Erzeuger von Zweigeschlechtlichkeit par excellence mit zudem Stereotypen der 1950er Jahre. (S.406-422). Fragen und Testkonstruktionen seien hermetisch und verwirrend nur der Zweigeschlechtlichkeit folgend.

Paul Lazarsfeld gilt als prägend für die quantitative Wirkungsforschung und des Stimulus Response Modells, hat aber sehr wohl Mischformen mit der qualitativen Methode vorgenommen und betonte auch die Begrenztheit des S-R-Modells, Bedeutung der Face-to-Face–Kontakte; „die Arbeitslosen von Mariental" , Österreich 1933, qualitative Untersuchungen zu „The children talk about  comics", „The invasion from Mars" und das Phänomen der Massenpanik nach dem Hörspiel von Orson Welles: „War of the Worlds" 1940.



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