Samstag, 18. Juli 2015

Wunder der Natur, Dentriten



Fossilien, kleine Mitbringsel, Geschenke und kunstvolle Funde und sind aus meiner kleinen Sammlung, kein Verkauf bei mir. Bei einer dieser fossilen Platten kam mir die Idee mit der Uhr, die hier nur mit dem Editor aufgemalt ist.

Dentriten sind keine Pflanzen, auch wenn oft als "Moos" oder "Gras" bezeichnet. Es sind Ablagerungen von im Sickerwasser gelösten eisen- und manganhaltigen (FE, Mn,Schmelzpunkt bei 1.246 °C und wurde 1774 entdeckt ) Mineralien.

" Manganverbindungen werden seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt. Farben mit Manganpigmenten aus Mangandioxid können 17000 Jahre zurückverfolgt werden. Römer und Ägypter verwendeten Manganverbindungen in der Glasherstellung zur Färbung und Entfärbung. Spartaner nutzten manganhaltiges Eisenerz zur Herstellung ihrer Waffen." erklärt das Chemie.de-Lexikon.






Am besten hierzu zitierend aus dem  Fossnet FossilienStore des Martin Sauter. Neben der Wichtigkeit für die Wissenschaft, werden Fossilien auch bei Sammlern und Laien geschätzt. Jedes Fossil ist für sich ein einzigartiges Stück Natur und somit ein Unikat. Manche Fossilien, wie ein polierter Ammonit, ein geschliffener Belemnit oder ein Trilobit sind auch einfach nur schön anzusehen. Manch einer schreibt solchen Fossilien sogar esoterische Kräfte zu, wenngleich es dafür aber keinen wissenschaftlichen Beleg gibt.

1980 waren meine Studienjahre dort im Altmühltal. Solnhofen ist ja durch die zahlreichen Funde dort sehr bekannt geworden - nebst dem Solnhofener Plattenkalk oder auch Solnhofener Kalkstein, den Naturwerkstein des Altmühljura, hingegen bleibe ich bei dem, wie es Sauter schön beschreibt: ein einzigartiges Stück Natur, schön anzusehen. Und sicher faszinierend, die Welt und den Menschen zu verstehen und ohne übereifrigen Fanatismus.








Stimmt. Die Esoterische Welle war um die Jahre 1990 plötzlich ganz enorm und in vielen Kaufhäusern wurden Halbedelsteine als Armkettchen angeboten oder für den Hals, als Schmuck oder um die Wohnung zu verschönern und meist auch im Zusammenhang, geheimnisvolle Kräfte zu besitzen, wurden sie beworben.
Dazu auch das Phänomen der Erdstrahlung, mit dem ebenso zahlreich Bettwäsche z.Bsp. angeboten wurde und also das Feld der Wünschelrutengänger beschritten wurde. Dass es Erdstrahlung gibt, ist sicher in form des Magnetpole deutlich und ebenso gibt es auch die elektromagnetische Spannungsreihe der Elemente. Manche Pseudopsychologen haben ja gut damit gearbeitet. Dr. Sponsel etwa sagt ja, der Mensch will oder muss sozusagen lediglich an etwas glauben. 

An irgendetwas zu glauben ist für mich jedoch Unsinn und Humbug und Verunglimpfung der Religion. Das muss ja nicht sein. Oder wer denn sagt, dass wir doch heute längst nun die Erkenntnis haben, dass Naturreligionen oder heidnisches Denken überholt sei und eben darin begründet liegt, dass de Mensch nur an etwas glauben will, real aber Gott nicht existiert, lästert ja seinen Vorfahren ebenso mit dem Hinweis, sie sind wohl nur doof gewesen und wir heute die hellen Köpfe.
Solche Debatten liegen mir schon gar nicht und gehe auch keinesfalls darauf je mehr darauf ein und Menschen mit ihren Heilsbringermachenschaften, und derart notorisch aufsässig habe ich kaum je Menschen der Kirche erfahren als eben jene und obendrein sacheabweichend, wie es kaum schlimmer sein konnte.

Vielleicht sind es Beweis für die Sintflut, beantworte jedoch nicht solcher Form Fragen zum Glauben und sonstiger projizierender Naturen, Spionen und Gesinnungsschnüfflern, und ist kein Beitrag zum Mutter Erde Denken, hingegen gelten Fossilien als Beweise der Evolution. Wer jedoch zur Sache und Fachlichkeiten Dumping betreibt, muss jeder anständige Mensch dies persönlich nehmen.
Und bitte keinen falschen Humor, ob man denn ein Fossil sei oder eines zu Hause hat. Humor heute ist ja keiner mehr. Es reicht doch, wenn im Fernsehgarten des TV über alte Säcke geredet wurde; nicht dass man einer ist. Familiäre oder eheliche Binnenkommunikation mag es ja geben und den passiven Wortschatz und so wie die Kelle ihren Wunsch geäußert hatte bezüglich Frau von Leyen, was sie denn bei den Soldaten will, möchte ich da gar sagen, ob die zu Hause auch so daherreden wie im Fernsehgarten und wenn, dies doch dort zu belassen.

Sogar gofeminin haben ihren Beitrag über die Lästerschwestern und wie das abzubauen sein kann.

            Mit kleiner Übersicht:
- Oligozän und Miozän = Säugetiere mit spezialisierten Beißern tauchen erst im Oligozän und Miozän auf.
- Neogen, Unteres Miozän, Burdigalium, Funde ca. 20 Mio. Jahre
- Paläozän = Die ersten gesicherten Grasfossilien sind nur etwa 55 Millionen Jahre alt (spätes Paläozän).
- Süßgräsern, Nordamerika .. vor rund 35 Millionen Jahren
- Kanozoikum - Gräser vor dem Kanozoikum (65 bis 1,8 Millionen Jahre) eher selten
- Oberkarbon, mit Funden Oberes Pennsylvanian, Francis Creek Shale, ca. 300 Mio. Jahre
- es gibt Funde von fossiliertem Dung (Koprolit) des Titanosauriden, der vor 65 bis 71 Millionen Jahren in Indien lebte

Und ein paar Informationen noch dazu in Kurzform aus der Wikipedia: Ein Fossil ist jedes Zeugnis vergangenen Lebens der Erdgeschichte, das älter als 10.000 Jahre ist und sich somit einem geologischen Zeitalter vor dem Beginn des Holozäns zuordnen lässt

Wissenschaftler gehen von etwa einer Milliarde Tier- und Pflanzenarten aus, die seit dem Beginn des Phanerozoikums vor 541 Millionen Jahren entstanden sind, manche rechnen sogar mit 1,6 Milliarden. Weit unter ein Prozent dieses Artenreichtums ist fossil erhalten geblieben, denn günstige Bedingungen für eine Fossilwerdung herrschen generell selten und viele Fossilien sind im Laufe der Jahrmillionen zudem durch Erosion oder Gesteinsmetamorphose zerstört worden. Forscher haben bis 1993 rund 130.000 fossile Arten wissenschaftlich beschrieben

Mit der im 20. Jahrhundert entwickelten Methoden der radiometrischen Datierung" war die Möglichkeit vorhanden, Zeitinervalle und Altersangaben zu bestimmen. Seither weiß man, wie alt die Erde tatsächlich ist und dass beispielsweise die Kreidezeit vor etwa 150 Millionen Jahren begann und vor etwa 65 Millionen Jahren endete."

Fossilien finden sich vorwiegend in Sedimentgesteinen des Phanerozoikums, das heißt, in Sedimenten, die im Lauf der letzten etwa 540 Millionen Jahre abgelagert wurden."

Als Pseudofossilien oder Scheinfossilien werden (natürliche) anorganische Bildungen bezeichnet, die an Organismen erinnern (vgl. Lusus naturae). Zu den bekanntesten Erscheinungen dieser Art gehören die an filigrane Korallenstrukturen oder Pflanzen erinnernden Mangandendriten, wie sie beispielsweise häufig im Solnhofener Plattenkalk anzutreffen sind oder Faserkalk, der mitunter fossilisiertem Holz ähnelt.
mehr auch im Fossilienatlas Solnhofen



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