Sonntag, 5. November 2023

Männergruppen

 Vor Wochen bin ich auf den Blog aktive Männergruppen gestoßen und es ist doch ansehnlich, was es zu sehen gibt und dass Betroffene etwas tun und zwar im richtigen Leben. Das Netz hat gewiss vieles zu bieten, aber es kann nie Ersatz sein für echte Freundschaften und Gespräche von Mann zu Mann und von Angesicht zu Angesicht. Wer das glaubt, ist enorm auf dem Holz- oder Irrweg.

Entschuldigen Sie die Verzeihung ist ein lesenswerter Blog zu mehr der Sprachverhunzungen nebst dem bereits erwähnten Türkdeutsch.

Aktualisierung zu Sprache und Codes, 6.11.23. Da ich gerade darüber stolpere, gleich ein Beispiel, wie es unten angesprochen wird betreffend Sprachcodes und daher sage ich, manchmal muss man Bahnhof verstehen oder chinesisch. Vor kurzem meinte eine Notärztin, ihr gehe es gerade öfters ebenso. Die Erklärung: da steht man da wie der begossene Pudel und kann sich nur mehr am Kopf kratzen. Wie bitte? Tut das weh?

Das WARDA Network hat einiges in der Pipeline – retail.at - Das Enfant terrible der Werbung, die jungen Wilden aus der Josefstadt, gekommen, um zu viben. Wir laufen die Extrameile rückwärts im Handstand, hinterfragen den Status quo, erzeugen Begehrlichkeit für Brands und .... 

Beim „viben“ geht es, um das Gegenteil: emotionale Nähe, sich öffnen und einander fühlen, erklärt das Bedeutungslexikon.de

Die eventuell einzig nur mögliche Erwiderung darauf ist:

Aha, aha, aha .... sososo

Längst ist es Usus von toxisch zu reden, meist nun sind ja die Männer und Väter gemeint, an ihnen wird ja nichts ganz mehr gelassen, fast egal, was sie tun und sagen. Wie in den Wald gerufen wird, schallt es mal zurück. Dies nun ist deutlich keine Kritik an den Männer- und Väteraktionen!

Jetzt gehen sie auch noch kegeln und bowlen, die Männer? Wie können die nur.

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Hier ihr Selbstverständnis und die vielen Ideen des Netzwerkes Männergruppen

Männergruppen verstehen sich als geschützten Raum, in denen alle Themen rund um das Mann-sein besprochen werden können. Es wird eine Basis geboten, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, Inspirationen zu erfahren, seine eigene Männlichkeit zu stärken und sich als Mann persönlich weiter zu entwickeln. In der Männergruppe sind wir Männer unter uns Männern.

Die Männergruppen bieten Treffen „im echten Leben“ mit gleichgesinnten Männern. Sind Männer unter sich, bekommen die Gespräche viel mehr tiefe und Ehrlichkeit. Du findest hier einen authentischen, offenen Austausch über spannende Themen, wie die eigene männliche Identität, das Vatersein, Lebensgestaltung und natürlich auch Liebe und Partnerschaft. Vor allem findest du in einer Männergruppe Verbündete und echte Unterstützung für dein Mann-sein!

Es sind allerdings Punkte, die ich deutlich verneine für mich persönlich und ich habe es nie erlebt, dass Freunde und Arbeitskollegen sich auf einen absurden oder seltsam Sprachcode, Discoslang etc. zurückgegriffen oder sich dareingeflüchtet haben. So gilt das für mich auch heute ebenso. Das liegt nicht in meiner Natur, ist nicht meine Art, hat auch mit den Erfahrungen zu tun in der Männerwelt vorwiegend der Technik.

Freaky und sonst was ist no go.

Ein Beispiel und wie gesagt, mich stört nicht, was sie da tun oder wie sie es machen, das Lagerfeuer, sondern weil es rockt. Was ist das? Bislang galt diese Sprache Jugendsprache zu sein oder Diskoslang usw. und eine Phase, die vorbei geht. Doch hat es auch die Erwachsenenwelt sich offenbar angeeignet im allgemeinen Sprachschatz und der aktiven Sprache dann beibehalten. Das kritisiere ich und anpasslerisches Gehabe kann ich wenig ausstehen, geht mit gegen den Strich.

Natürlich, Kompromisse gehören immer auch ein wenig dazu und es ist davon ja auszugehen, dass die Gruppen freiwillige Arrangements sind. 

Supplementum. Nachtrag und Einfügung vom 24.11.23. Zur Sache selber soll es jedoch zweitrangig sein, kann aber nicht nur vernachlässigt werden (Familie, Erziehung, Sozialisation, Einflüsse, Selbstbild, Fremdbild), vor allem sind die immer wieder auftretenden Ungleichheiten bei den Medien zur Darstellung und Berichten von Gewalt längst schon unredlich zu bezeichnen und werden der Sache nicht gerecht. Die Medien scheinen kein ehrliches Interesse an richtiger und guter Aufklärung und Information dazu zu haben. Gerade erneut ist es deutlich an dem neuen Bericht zur Gewalt. Genderama hat das aufgegriffen.

Insgesamt machen Frauen (…) nur 20 Prozent aller Mordopfer weltweit aus. Viermal so viele Mordopfer sind Männer oder Jungen.

Das berichtete gestern die Tagesschau. Nimmt das Nachrichten-Flaggschiff der ARD männliche Gewaltopfer also endlich so ernst, wie es angemessen ist? Die Frage beantwortet sich, wenn man auf den gesamten Artikel blickt, in den diese Sätze eingebunden sind .... 

Hier gleich den Direktlink zur Autorin JANICE FIAMENGO , pensionierte Professorin für Englisch mit einer langjährigen Videoserie über den Betrug des Feminismus, die der Sache ebenso kritisch gegenübersteht. Es sind keine Lügen der ÖRR sondern sind Halbwahrheiten, sind unvollständige Berichte und ist ideologisierend. 
Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Männer ohne großes Aufsehen. Und die sanktionierte Gleichgültigkeit ist erschreckend

Der Spiegel hat sich ebenso befleißigt, der unredlichen Darstellung zu folgen. Fasst immer wird auch unterschlagen, dass Europa alles andere als der Schmelztiegel dabei ist, sondern sind Afrika, gefolgt von Asien. Für Afrika wird von den Kritikern meist der Zusammenhang zum Islam hervorgehoben, der für Politik, ÖRR und verallgemeinernd mal ausgedrückt den Feministen offenkundig aber keine ursächliche Relevanz hat, sondern wird ohne Begründung meist beiseite gewischt oder mehr noch im Zusammenhang der Verwendung der Rassismuskeule abgetan.

Unterdrückung, Freiheit, Abhängigkeit und häusliche Gewalt sind zu lange Druckmittel in der Gesellschaft, nur mehr Duckmäuser zu haben.

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Das Lagerfeuer der Männer, an dem wir uns schon früher und vor vielen vielen Jahren und Jahrhunderten abends getroffen haben.

Mann zu sein bedeutet, Familie und Job zu rocken. Beziehungen, zu Frauen und anderen Männern zu haben. „Immer seinen Mann stehen“. Und wo bleiben wir selbst?

Wir sind Männer. Das, was unsere Ahnen und alle Männer der Erde seit Jahrtausenden erlebt haben, steckt in uns. Prägt uns. Ob wir wollen oder nicht. Vieles stellt uns vor die Herausforderung, uns selbst überhaupt finden zu können und uns dabei selbst treu zu bleiben. Oder ist es genau umgekehrt? Gleichzeitig?

Das DWDS soll hier aufzeigen, warum ich das kritisch sehe und auch kritisch nehme, denn es ist nicht mehr die übliche Deutsche Sprache und die hat nichts mit schwülstigem Gerede zu tun oder gar mit ellenlangen Phrasen.

⟨jmd. oder etw. rockt⟩ begeistern, toll, cool, hip sein

Beispiele:

Ob Buzz‑Cut, Pixie‑Cut oder kurzer Bob: Kurzhaarfrisuren rocken! [Kurze Haare stylen: so leicht geht’s, 05.03.2019, aufgerufen am 16.10.2019]

[…] Ari[,] du rockst! Dein Outfit ist mega! Die Hose ist der Knaller. Super kombiniert. Bin total begeistert. [Camouflage-Muster tarnt mich auffällig, 07.05.2019, aufgerufen am 16.10.2019]

Jeanshemden mit Leder kombiniert – das rockt! [Lifestyle- und Fashion, 07.12.2012, aufgerufen am 14.09.2018]

Auf welche Kreise oder Milieus sich das erstreckt, wo von "Tussis" gesagt wird oder von "Schnallen" oder Partner einander als Alte oder Alter betiteln und zufrieden sind, kann ich nicht beurteilen, nur ist es nach allgemeinem Dafürhalten eher ziemlich unüblich und auf eigene vier Wände begrenzt. 

Meine Erfahrungen sind es fast prinzipiell. Leider war mir vor Jahren auffallend, das die Pflege, die ja Frauendomäne ist, schwer zu wünschen übrig ließ, gerade, was den üblichen Tonfall betrifft. Die neue Medienwelt, gerade auch das Fernsehen, das Internet gewiss noch dazu, hat sicherlich darin ihre Spuren hinterlassen und durchaus waren für mich enorme Unterschiede feststellbar, ob Single oder noch jüngere Frauen oder Frauen, die Mütter waren und Kinder haben.

Äußerungen hinsichtlich Männer und Sexualität waren derb und ekelhafte Offenherzigkeit, wie ich es noch nie zuvor erlebt hab. Es war ehr im Spiel als lediglich die noch harmonischer Erotik, sondern deutlicher pornobezug. Gerade, als ob sie Mensch und Welt, Milieu und das normale Leben, nicht unterscheiden können, was natürlich in das Muster der Übergeneralisierungen passt, Männer sind so, sind doch alle gleich, wir aber nicht.

Alles ist in einem Topf? Was war dann nur mit Sodom und Gomorrha?

Männer sind Männer und nicht alle sind gleich.

Auch habe ich es in der Männerwelt nur mit kleinen Ausnahmen erlebt, dass Bezug genommen wurde auf Psychologie oder Psychogeschwatze, ganz im Gegensatz bei Frauen und von Vorteil ist das keinesfalls, wenn sich Frauen als Pseudopsychologen outen wollen. Im Gegenteil, es ist von Nachteil. Altkluge und lehrerhafte sind doch nicht gerne gesehen und sie lenken auffallend von sich selber ab, beschuldigen lieber andere und halten sich mitunter schadlos am Nächsten. Ihnen paßt oft nichts am anderen.

Der Psychiater Bonelli beschreibt sie as aggressive, boshafte Narzissten in dem Falle Narzisstinnen, lässt auch mal den Begriff der Psychopathin fallen. Die Definition des Narzissten ist fast gängig etwas seltsam und ich empfehle ausnahmsweise beim Psychologen Schlagmann, oedipus-online.de, zu lesen, hier gleich direkt. Etiketten sind nicht unnütz, gewiss, aber sie haben mit einem Menschen zu tun und mit gelingendem oder misslingendem Miteinander. Unnütz sind sie jedoch zur Machtausübung und haben in Familien- und Paargesprächen an sich nichts zu suchen. Wohl auch das Milieusache mehr ist von gewissem Klientel. Die Andeutungen sollen genügen.

Als Druckmittel in Ehe und Familie und bei Scheidungen und danach sind sie Fehl am Platz, vor allem wenn es nur Ziel ist, den anderen klein zu halten, klein zu bekommen, schon gar dann, wenn es um die gemeinsamen Kinder geht. Vorwiegend geht ja laut Studien der meiste Druck bei geschiedenen von dem Partner aus, bei dem die Kinder sind, sind in der Regel die Mütter und heißt dann Entfremdung oder englisch PAS.

Hier noch der Coach Martin Wehrle, der Narzissten als Lügner beschreibt, DAS tut der Narzisst, bevor er dich zerstört (Teufels-Strategie), die nichts von der Wahrheit und den Fakten halten sondern nur den eigenen Vorteil sehen, sie reden sich heraus und fühlen sich bei nichts schuldig. Sie halten sich für fehlerlos und haben keine  Selbsterkenntnis.

Sehr wohl habe ich es vor Jahren sehr geschätzt, es war wohltuend, dass es auch Männer und Väter gibt, auch geschieden, die sehr gut in der Lage waren, über sich, ihren Kummer und ihre Angst und Sorge um Familie und Kinder zu erzählen. Mehr als ich es bei Frauen je erlebt habe und das gab mir sehr zu denken. Das war meist im Feld der Technik und meiner Fortbildungstätigkeiten.

Davon etwa, Warum immer mehr Frauen Pornos schauen, habe nicht nur ich noch nie etwas gehalten und im Gegenteil haben sich Männer und Väter vor Jahren, bis 1990 und ff, bereits aufgeregt über die Unmoral, die in manchem Warenmarkt von Kaufhäusern entstanden ist und die Unsittlichkeit, Erotikvideos im allgemeinen Verkauf zu haben, Einzug hielten.

Der Text macht es noch deutlicher, worum es den Männergruppen also geht.

Die Mehrheit der Männer in unserer Zeit sind Einzelkämpfer. Echte Männerfreundschaften, in denen wir uns über sehr persönliche Themen der eigenen Männlichkeit betreffend austauschen, sind die Seltenheit. Themen, die mit Tiefgang, dem alltäglichen Familienwahnsinn oder gar dem eigenen Scheitern und ungeliebte Emotionen verbunden sind, behält Mann aus Scham und der Angst als schwach zu gelten, lieber für sich. Unsere Bedürfnisse nach Abenteuer und dem Ausleben unseres Mannseins werden verdrängt, bis wir uns selbst nicht mehr kennen. Aggression wird unterdrückt, weil wir nicht gelernt haben, sie in positiver Weise als Antriebskraft zu nutzen. Das größte Potenzial in uns, was uns Männer ausmacht und was wir Männer uns gegenseitig lehren könnten, bleibt ungenutzt!


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