Samstag, 10. Februar 2018

Fasching, Fastnacht und Helau

Karneval heißt, dem Fleisch,lateinisch Carnis, Lebewohl sagen.



Viel Spaß noch den restlichen Fasching, der nächste Woche wieder vorbei ist. Wichtig? Nichts am Hut haben? Ist die Freude ist Vergangenheit oder ist es manchen zu heidnisch. Manchen geht es ums Geld, anderen machen ihre Komplexe zu schaffen. Sie können nicht mehr ausgelassen sein, nicht mehr fröhlich sein, haben vielleicht Kontaktängste oder schon nicht gelernt bzw. wenig Erfahrungen gemacht, sich mit Menschen zu umgeben.



Widersprüche, Ungereimtheiten, Gegenüberstellungen.

was wichtig ist: nicht aufgeben.

Schulferien sind ein paar Tage hinzugekommen und heißen auch Winterferien. Albereien im Sinne des Orwellstaates gab es derzeit ja schon mit Einflussversuchen auf die katholische Jugend um 1980. Wohl ist immer zu bedenken, dass nicht jeder die gleichen Informationen oder Kenntnisse hat zum System. Selbst identische Schulbildung ist kein Garant und muss es nicht sein, dass Menschen die gleichen Motive, Interessen, Begabungen oder Erkenntnisse haben. Nivellierungen sind Blödsinn. Einige Bundesländer, die mit dem „B“ nebst Sachsen, habe nächste Woche frei.

Meckelnburg gönnt sich gar zwei Wochen. Sie, den Leser stört doch nicht der Tippfehler? Manche sagen, das habe tieferen Sinn nebst Dahlke, wer die Bücher kennt oder das Wesentliche seiner Zeilen, nicht die richtige Rechtschreibung ist Angelegenheit und überhaupt seit der Wv ist nichts mehr beim Alten. Zu viele sind mit dem linken Fuß aufgestanden und humpelt daher immer noch so in der Landschaft herum. Wie das wohl zu verstehen ist?



  
1.)  Helau und Alaaf!!! 

Von Katharina A (Sister T - so nennen mich häufig meine Kinder. Ich bin Lehrerin.)

Die Hochzeit des diesjährigen Karnevals hat begonnen! Wenn man mit Leuten ins Gespräch kommt – auch mit jüngeren, so 30 – 40 jährige – dann hört man immer wieder: „Damit habe ich nichts am Hut!“ Schon interessant. Womit haben sie nichts am Hut? Dass Politik, Gesellschaft, Kirche auf den Arm genommen, durch den Kakao gezogen wird oder dass die Menschen so ausgelassen sind?

Der Karneval spielte im Westerwald des 19. Jahrhunderts wahrscheinlich keine große Rolle. Die Leute waren einfach zu arm, und die Weltpolitik kam hier nicht an.

Narrenmesse. Narren sind/waren die, die Gott leugnen. Das Narrenschiff, ohne Segel und Steuer, fährt die Insassen ins Verderben.

2.)  Nach Narrenmesse Stellungnahme des Bistums Aachen. Aachen (kath.net) Die Narrenmesse in Heinsberg/Bistum Aachen in der Propsteikirche St. Gangolf hatte unter Katholiken für Irritationen gesorgt.  Vor den laufenden Kameras des „Westdeutschen Rundfunks“ hatte sich in St. Gangolf ein Karnevalsspektakel entfaltet: Hochfliegende kurze Röckchen und akrobatische Einlagen im Altarraum, Willibert Pauels (bekannter Büttenredner unter dem Titel „Ne bergische Jung“) hielt eine Predigt, in der er sich für die Abschaffung des Zölibats aussprach. Auch der evangelische Pfarrer erhielt die Hl. Kommunion gespendet, nicht zum ersten Mal „hier in St. Gangolf“, wie er dann dem WDR freimütig erzählt. News katholisch.


hier der WDR Mediathek mit dem Artikel und Video.

Katholische Karnevalsmesse.  In den sozialen Netzwerken und in den Reaktionen von kath.net-Lesern drückten Katholiken ihre Irritiation über diese Messfeier aus.

3.)  Bistum Aachen: Katholische Karnevalsmesse zieht alle Register. Karnevalsmesse im Bistum Aachen: Hochfliegende kurze Röckchen und akrobatische Einlagen, eine Predigt fordert Zölibatsabschaffung, der evangelische Pfarrer empfängt die Kommunion „nicht zum ersten Mal“.  zum Beitrag

Fasching und Kirche waren im Einklang lauten die Nachrichten in Arnschwang/Lixenried

4.)  . Die Kirche war mit Luftballons und Luftschlangen geschmückt, die Kinder kamen in Faschingskostümen, die Ministranten trugen verschiedenfarbige liturgische Kleidung. Das Kyrie trugen die Kinder anhand von Faschingsutensilien vor.

Die Predigt wurde (….) als Büttenrede in Versform gehalten, angelehnt an das vorher gelesene Evangelium über das Wunder bei der Hochzeit von Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Gott will, dass die Menschen feiern und fröhlich sind, auch wenn sie nach der Faschingszeit die Masken ablegen, sollten sie weiterhin Freude haben, Lachen können und freundlich sein. Gott nehme den Menschen manche Sorgenfalte, aber niemals die Lachfalten. …. mit Einklang in Mittelbayern.

5.)  Gegenbilder zur Fastenzeit     auf Kirchenjahr

„Karneval heißt, dem Fleisch, lateinisch Carnis, Lebewohl sagen. Fastnacht ist im engeren Sinn der Karnevalsdienstag. Weil während der mit dem Aschermittwoch beginnenden vierzigtägigen Fastenzeit kein Fleisch gegessen werden durfte, begannen zuerst die Klöster, das Fleisch aufzuessen. Die Städte und Dörfer schlossen sich dem an. Die These, in der Fastnacht tauche altes germanisches Brauchtum wieder auf, erkennt die religiöse Bedeutung der Masken und des Narren nicht. Pfau, Fuchs, Bär und andere Tiere stehen für die sieben Laster. Der Narr ist der Dummkopf, der die Existenz Gottes leugnet. Das Narrenschiff, ohne Segel und Steuer, fährt die Insassen ins Verderben. Im Büttenredner hat sich die Funktion des Hofnarren erhalten, der den Politikern heute ihre Schwächen und Fehler vorhält.

Der rheinische Karneval ist in Gegnerschaft zur napoleonischen und preußischen Besatzung entstanden. Der Elferrat weist auf den elfköpfigen Jakobinerrat der französischen Revolution hin, der sich durch die Zahl von den 12 Aposteln unterscheiden wollte. Nachdem die Aufklärung dem Karneval sehr kritisch gegenüber gestanden hatte, lebte er 1823 mit der Romantik im Rheinland wieder auf. München übernahm die italienische Tradition der großen Bälle. Daß der Karneval in protestantischen Gebieten viel weniger bestimmend ist, hängt mit den Entwicklungen im Späten Mittelalter und in der Reformation zusammen. Es wurde nicht mehr die Grenze des Aschermittwoch eingehalten, eine Spaßgesellschaft feierte einfach bis weit in die Fastenzeit weiter. Eine religiöse Reformbewegung mußte diese Form des Karnevals ablehnen.“
(…)

Die 7 Laster

„Der Herrschaftsbereich des Teufels ist durch Streit, unnützes Lärmen und Eigennutz geprägt. Die Masken, die im Karneval getragen werden, sind ernster gemeint als wir sie empfinden. Sie stellen die 7 Laster dar. Für die Hoffart steht der Pfau oder das Pferd, der Neid wird durch den Drachen, der Zorn durch den Löwen, der Geiz durch den Fuchs, die Unkeuschheit durch Bock und Hahn, die Unmäßigkeit durch den Bär oder das Schwein und die Acedia, die Trägheit des Herzens, durch den Esel dargestellt. Der Ursprung des Wortes "Maske" deutet in die gleiche Richtung. Das Wort heiß im Arabischen "Verspottung" und "Scherz".“

6.)  Die Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fasteloovend, Fasteleer, Karneval oder fünfte Jahreszeit sind keine kirchlich-liturgischen Zeiten, zählen nicht eigentlich zum kirchlichen Festjahr. Fastnacht ist aber ein Schwellenfest vor dem Aschermittwoch und ohne die nachfolgende Fastenzeit nicht denkbar. Als Karneval, Fastnacht oder Fasching (auch fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.“

„Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten. …

Schon um 1200 ist mhd. vastnacht (= Vorabend des Fasttages Aschermittwoch) belegt. …

Ehe die Fastnacht im 12. Jahrhundert durch die Kirche auf die Zeit vor dem Fasten eingegrenzt wurde, wurde in ganz Deutschland die Fastnacht als Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsfest gefeiert.“ aus www.theology.de

Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!

Jesus reinigte den Tempel

Johannes berichtet im zweiten Kapitel seines Evangeliums (Verse 13 bis 16), wie Jesus den Tempel von unangemessener Nutzung reinigte. Er vertrieb Geldwechsler und Händler, die dort Geschäfte machen wollten, mit den Worten "macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!" Joh. 2.16.

Das Paschafest der Juden war nahe und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
14 Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
15 Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus samt den Schafen und Rindern; das Geld der Wechsler schüttete er aus, ihre Tische stieß er um.
16 und zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
17 Seine Jünger erinnerten sich, dass geschrieben steht: Der Eifer für dein Haus wird mich verzehren.

'Einmal von Kirche zu Konzertsaal ohne Rückbillet, bitte!'

Luzern (kath.net/pl) Eines muss man der Pfarrei St. Josef/MaiHof in Luzern zugutehalten: Sie stellte sich einem echten Problem und suchte kreativ nach Lösungen. Ernsthaft: Was tun mit einem zu groß und zu teuer gewordenen Kirchenraum angesichts der stark schwindenden Zahl von Messbesuchern und Pfarreimitgliedern? Was tun, wenn man einen liebgewordenen Kirchenraum nicht einfach verkaufen will? Doch ist der fortschrittliche Weg, den diese Pfarrei des Bistums Basel gewählt hat, es wert, dass ihn auch andere Pfarreien gehen? katholische News